Im Zahnbürstenspritz-Himmel der Schweizer Architektur
Vor 50 Jahren erfand die Ausstellung ‹Tendenzen – Neuere Architektur im Tessin› den Blick auf eine regionale Architekturkultur und die Autonomie der Architektur. Nun zeigt das gta, was damals genau geschah.
Martin Steinmann begrüsst die Gäste in Latzhose. Auf dem Foto, das im Entree der ETH Hönggerberg hängt, ist er in seinen Dreissigern und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geschichte und Theorie der Architektur gta. Ein paar Jahre vorher hat er eine Ausstellung erarbeitet: ‹Tendenzen – Neuere Architektur im Tessin›. Zu dieser Verantwortung sei er gekommen «wie ein Hund zu einem Tritt», schrieb Steinmann 1975 in einem Brief an Prof. Bernhard Hoesli. Ein Tritt, der ihn bekannt machen sollte.
Ausstellung ‹Tendenzen at 50: Portrait of an Exhibition›
ETH Hönggerberg, Zürich
Eine Zusammenarbeit von gta Ausstellungen und gta Archiv
Kuratorinnen: Irina Davidovici und Frida Grahn
Modell: Studio Christ & Gantenbein
Bis zum 8. Mai 2026
Begleitveranstaltungen (in englischer Sprache)
25. März, 18–20 Uhr: Communicating Architecture: A Roundtable on Mediatization
15. April, 18–20 Uhr: Preserving Culture: A Roundtable on Heritage and the Archive
21. April, 12.30–14 Uhr: Architecture and Photography: Lunchtime talk with Stefano Graziani
5. Mai, 18–20 Uhr: Finissage: The Catalogue as Paper Apparatus
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