Im Grenzland zwischen Architektur und Kunst
Die Monografie über Christoph Haerle würdigt einen Künstler und ein Werk zwischen den Disziplinen. Eine zentrale Rolle spielt dabei der öffentliche Raum – und der Freiraum, der sich darin auftut.
‹Christoph Haerle› lautet der schlichte Buchtitel. Doch was simpel daherkommt, hat Gewicht. Die erste Monografie über Christoph Haerle gibt einen umfassenden Einblick in das faszinierende Werk des 1958 geborenen Zürcher Künstlers. Dass dieses Werk aus Beton, Stahl, Plexiglas oder Holz besteht und keine Angst vor Grösse kennt, kommt nicht von ungefähr: Haerle ist ausgebildeter Architekt und war neben seiner künstlerischen Arbeit 40 Jahre lang zusammen mit seiner Frau Sabina Hubacher in diesem Metier tätig. Und so spielen Masse, Volumen, Gewicht und Materie auch in Haerles Kunst eine zentrale Rolle.
Mirjam Fischer, Barbara Liebster (Hg.): ‹Christoph Haerle›, Edition Stephan Witschi, 2025, Fr. 58.– Bestellen bei Hochparterre Bücher.