Die Strasse des 10. Februars ist eine der Hauptachsen der Stadt. (Foto 2012)
Die Strasse des 10. Februars ist eine der Hauptachsen der Stadt. (Foto 2012)

Hubers Bildschirmreisen – #3: Architekturperle an der Ostsee

Im Schatten der Grossstadt Danzig liegt die Hafenstadt Gdynia. Gegründet in der Zwischenkriegszeit als polnischer Hochseehafen ist die Stadt heute ein Mekka für die Freunde moderner Architektur.

Text: Werner Huber
Fotos: Werner Huber
02.04.2020 13:33

Die Berliner Grenzerfahrungen der letzten Bildschirmreisen waren durchdrungen von Geschichte und Geopolitik. Auf der Bildschirmreise #3 steht die Architektur im Zentrum, obschon auch hier die politische und historische Dimension eine wichtige Rolle spielt. Meine Reise, deren erste Zwischenetappe im Sommer 1987 Berlin war, führte nach Warschau. Von dort aus unternahmen wir einen dreitägigen Ausflug nach Norden in die ‹Dreistadt› Danzig, Sopot und Gdynia. Danzig (polnisch Gdansk) beeindruckte mit der wiederaufgebauten Altstadt, die Attraktionen in Sopot, dem früheren Seebad Zoppot, waren die über 500 Meter lange Seebrücke sowie der Kasten des Grand Hotel. Mit solchen Sehenswürdigkeiten konnte Gdynia nicht aufwarten. Hier lockte das Versprechen der in den 1930er-Jahren neu erbauten Stadt der Moderne.

Mein erster Eindruck von Gdynia 1987: der Passagierhafen mit dem Gebäude von 1977.

Hubers Bildschirmreisen
Die Serie «Hubers Bildschirmreisen» führt in persönlich gefärbten Ausflügen zu verschiedenen Zielen in der Welt. Seit bald vierzig Jahren hält Werner Huber Städte und Gebäude fotografisch fest. Die Sammlung von rund 100'000 Bildern ist der Reisekatalog, aus dem die einzelnen Touren zusammengestellt werden. Es sind alles Amateuraufnahmen, weshalb der Autor um Nachsicht betreffend die Qualität bittet.

Die nächste Folge
Geht die Bildschirmreise #4 noch weiter nach Osten? Oder zur Abwechslung doch eher ganz nach Westen? Vielleicht bleibt sie auch in den Walliser Alpen.

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