Holz arbeitet in der Stadt

Den Wohnungsbau hat das Material Holz bereits erobert, nun ist die Arbeitswelt dran. Axel Simon besuchte drei Bürohäuser aus Holz und ihre Ingenieure und Architekten: Beim Medienhaus von Tamedia schaffen sie mit dem Baustoff mediale Aufmerksamkeit, beim «Lifecycle Tower» in Dornbirn eine glänzenden Ökobilanz und beim Bürohaus «Laur-Park» fragten sie sich ganz grundsätzlich: «Wie sieht ein Bürohaus aus Holz aus?»

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Fotos: Georg Aerni
11.02.2013 17:19

«Wir bringen Holz als Baumaterial in die Stadt.» Das Ziel der Firma Cree heisst nachhaltiges Bauen, ihr Produkt «LifeCycle Tower» (LCT). Hundert Meter hohe Häuser aus Holz soll das Holz-Hybrid-Bausystem möglich machen. In Vorarlberg steht nun ein Prototyp. Als erstes achtgeschossiges Holzhaus in Österreich wird es durch die Medien gereicht. Ähnlich wie das neue Gebäude von Tamedia in Zürich. Bei dem geht es jedoch nicht um ein häufig anwendbares System, sondern um die grossartige Einzelleistung eines japanischen Architekten und eines Holzbauingenieurs aus dem Appenzell. Dazwischen liegt das neue Bürogebäude Laur-Park in Brugg: Seine Holzskelettkonstruktion reflektiert das Image der Bauherrschaft, des Schweizerischen Bauernverbands. Holz in der Stadt kann viel: Nachhaltigkeit vermarkten, Aufsehen erregen oder über seinen Inhalt sprechen.