Brunch und Arbeitsbedingungen
Am 1. Mai diskutierten rund 50 Architekturschaffende in Basel über Löhne, Gleichstellung und das Selbstbild der Architekturbranche. Ein filmischer Rückblick auf den Labour Day Brunch.
Am diesjährigen Tag der Arbeit wollten wir die Arbeitsbedingungen in der Architekturbranche beleuchten. Mit unserer grossen Umfrage, an der fast 2000 Büroinhaber*innen und Arbeitnehmende aus der Schweiz und dem deutschsprachigen Ausland teilnahmen, liegt eine breite Diskussionsgrundlage vor. Am Labour Day Brunch in Basel ging es darum, aus den Resultaten Schlüsse zu ziehen und gemeinsam nach Wegen zu suchen, wie Verbesserungen angestossen werden können.
Nach einem kurzen Input arbeiteten die Teilnehmenden, geleitet von (non-)Swiss Architects, Architektur Basel und Hochparterre, an drei Themenblöcken: Vergütung und Mindeststandards, Frauen im Architekturberuf sowie Selbstbild und Führungskultur. Diskutiert wurden Löhne, Überstunden, Verantwortung, Sichtbarkeit und Machtverhältnisse. Ebenso ging es darum, welche Rolle Büros, Berufsverbände, Hochschulen, Medien und Mitarbeitende übernehmen können.
Der Workshop zeigte: Die Probleme sind bekannt, doch ihre Veränderung braucht mehr Transparenz und eine Kultur, die Arbeit nicht länger über Selbstausbeutung definiert. Der Film hört in die Diskussionen hinein und fragt, wie es nach dem Labour Day Brunch weitergeht.
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