«Bitte macht euch fit!»
Alexander Muhm leitet bei den SBB den Bereich Immobilien. Im Video erklärt er, was er sich von der Digitalisierung erhofft und von den Architektinnen und Architekten erwartet.
Alexander Muhm hat mit einer klaren Ansage von sich reden gemacht: ab 2021 schreibt SBB Immobilien BIM in allen Ausschreibungen verbindlich vor, ab 2025 wollen die Schweizerischen Bundesbahnen generell nur noch modellbasiert planen und bauen. In unserer Video-Serie ‹Architektur & Digitalisierung› ruft der Leiter von SBB Immobilien die Baubranche auf zusammenzuwirken und den verschiedenen Beteiligten in ihren Bereichen zu vertrauen.
In einer Serie beleuchtet Hochparterre, wie die Digitalisierung die Architektur beeinflusst. Architekten, Forscherinnen, Softwareentwickler, Bauunternehmer oder Interaction Designer stehen mit drei Fragen Red und Antwort.
«Das Bauen ist prädestiniert für Algorithmen»: Matthias Standfest durchleuchtet mit seinem Start-up Archilyse Gebäude auf Herz und Nieren. Vor der Digitalisierung müssen sich Architektinnen und Architekten nicht fürchten, ist er überzeugt.
«The trick is to always push yourself»: Martha Tsigkari arbeitet in der ‹Applied Research + Development Group› bei Foster + Partners in London. Digitale Werkzeuge werden unsere Wahrnehmung von Raum und Gebäuden verändern, erklärt sie im Video.
«Das Tool macht die Gestaltungsräume sichtbar»: Christian Iten, Product Designer im Esri R&D Center in Zürich, entwirft Arbeitstools für Architekten und Städteplanerinnen. Die Werkzeuge sollen ihnen zeigen, wo die Qualität des Entwurfs entstehen kann.
«Entdeckt die Daten»: Steffen Lemmerzahl von SLIK Architekten entwirft mit Algorithmen. Die Digitalisierung werde die Architekten wieder in die Mitte des Bauprozesses rutschen, ist er überzeugt.
«Der Architekt muss sich eingliedern»: Katharina Lehmann ist VR-Präsidentin der Lehmann Gruppe, die Freiformprojekte von England bis Korea digital fertigt. Sie rät Architekten, ihre Rolle zu überdenken und sich mit Code zu beschäftigen.
«Architektur funktioniert wie Software-Entwicklung»: Die Digitalisierung bietet dem Architekten Tools, um effizienter zu arbeiten und seinen Aufgabenbereich zu erweitern, erklärt Pascal Babey, Architekt und Mitbegründer von Archilogic, im Interview.
«Architekten wegrationalisieren»: Drei Fragen zu Architektur und Digitalsierung an Fabian Scheurer von Design-to-Production. Architekten rät er, sich mit der Digitalisierung zu beschäftigen, damit sie nicht obsolet werden.
«Die Technik alleine wird uns nicht weiter bringen»: Architekten sollen sich genau überlegen, wozu sie BIM verwenden, meint Manfred Huber, Professor und Leiter des Instituts Digitales Bauen an der FHNW.
