Grosses Thema, grosses Podium: Marc Loeliger, Madeleine Kindermann, Oliver Zbinden, Moderatorin Rahel Marti, Stefano Ghisleni, Nadège Vetterli und Jo Dunkel (v.l.n.r).
Grosses Thema, grosses Podium: Marc Loeliger, Madeleine Kindermann, Oliver Zbinden, Moderatorin Rahel Marti, Stefano Ghisleni, Nadège Vetterli und Jo Dunkel (v.l.n.r).

«Betrachten wir das Gebäude als ­Kapital»

Der Städtebau-Stammtisch diskutierte, wie sich die Bauteilwiederverwendung aus der Nische zur konventionellen Baumethode hochskalieren lässt. Auf den Erfahrungen mit Pionierprojekten lässt sich aufbauen.

Text: Deborah Fehlmann
30.09.2022 10:40

Eine Erfindung ist die Bauteilwiederverwendung nicht. Im aktuellen Diskurs um das Thema wird häufig und gerne daran erinnert, dass unsere Vorfahren ganz selbstverständlich neue Mauern aus alten Steinen bauten und ihre Häuser mit gebrauchten Ziegeln deckten – damals, als Material noch teuer und Arbeit günstig war. Dennoch lernen wir die Wiederverwendung von Bauteilen gerade wieder neu und unter veränderten Vorzeichen: Nicht das Fehlen von Ressourcen treibt uns in unserem mit materiellen Gütern gesättigten Umfeld dazu, sondern eine globale Ressourcenverknappung. Pionierarbeit darin leistet das Baubüro in situ. Dessen langjährige Werk- und Wirkungsstätte, das Gundeldinger Feld in Basel, bildete deshalb das passende Setting für den Städtebau-Stammtisch «Wiederverwendung – im grossen Stil?» vom vergangenen Dienstag.

Sehen Sie hier das Video zum Städtebau-Stammtisch mit Vorschlägen und Forderungen der Gäste.

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