«Betrachten wir das Gebäude als Kapital»
Der Städtebau-Stammtisch diskutierte, wie sich die Bauteilwiederverwendung aus der Nische zur konventionellen Baumethode hochskalieren lässt. Auf den Erfahrungen mit Pionierprojekten lässt sich aufbauen.
Eine Erfindung ist die Bauteilwiederverwendung nicht. Im aktuellen Diskurs um das Thema wird häufig und gerne daran erinnert, dass unsere Vorfahren ganz selbstverständlich neue Mauern aus alten Steinen bauten und ihre Häuser mit gebrauchten Ziegeln deckten – damals, als Material noch teuer und Arbeit günstig war. Dennoch lernen wir die Wiederverwendung von Bauteilen gerade wieder neu und unter veränderten Vorzeichen: Nicht das Fehlen von Ressourcen treibt uns in unserem mit materiellen Gütern gesättigten Umfeld dazu, sondern eine globale Ressourcenverknappung. Pionierarbeit darin leistet das Baubüro in situ. Dessen langjährige Werk- und Wirkungsstätte, das Gundeldinger Feld in Basel, bildete deshalb das passende Setting für den Städtebau-Stammtisch «Wiederverwendung – im grossen Stil?» vom vergangenen Dienstag.
Sehen Sie hier das Video zum Städtebau-Stammtisch mit Vorschlägen und Forderungen der Gäste.
