ETH-Studie zeigt: Wohnschutz funktioniert
Die Studie im Auftrag des BWO zeigt das Ausmass der Verdrängung und beweist, dass der Wohnschutz in Genf und Lausanne funktioniert, ohne die Bautätigkeit zu verringern.
Eine neue Studie der ETH Zürich, beauftragt vom Bundesamt für Wohnungswesen, zeigt das Ausmass der Verdrängung in den grössten Schweizer Agglomerationen auf. In Zürich wurden mit einem Prozent der Bevölkerung zwischen 2015 und 2020 rund 14 000 Menschen durch Leerkündigung verdrängt, während in Lausanne und Genf mit 1000 und 500 Menschen nur 0.23 respektive 0.08 Prozent verdrängt wurden. Von der Verdrängung sind primär Haushalte mit tieferen Einkommen oder unsicherem Aufenthaltsstatus betroffen. Ersetzt werden sie von jüngeren Haushalten mit deutlich überdurchschnittlichen Einkommen.
Bautätigkeit und Verdrängung in der städtischen Schweiz
ETH Zürich, Institut für Raumentwicklung und Stadtpolitik – SPUR
Bundesamt für Wohnungswesen BWO
Autor*innen
Fiona Kauer
Elena Lutz
Dominic Büttiker
David Kaufmann
Projektbegleitung
Nynke van Duijn, Bundesamt für Wohnungswesen (BWO)
Stephanie Fürer, Bundesamt für Wohnungswesen (BWO)
Jude Schindelholz, Bundesamt für Wohnungswesen (BWO)