Hürden und Hebel
von Quartierplänen
Bei der Nachverdichtung der Birsstadt spielen Quartierpläne eine wichtige Rolle. Sie können die Entwicklung fördern, sie aber auch behindern, wie zwei Beispiele zeigen.
Die grossen Bauzonenreserven der Birsstadt sind überbaut, die Zukunft der Industrieareale entlang der Birs ist grösstenteils ausgesteckt. Bauprojekte wie Tracks und Vivo Aesch sind realisiert, Aere oder Am Dych sind im Bau, das Wydeneck ist geplant. Die Birsstädterinnen haben die Umnutzung der meisten Industrieareale breit akzeptiert. Langfristig müssen jedoch auch die bestehenden Wohnquartiere verdichtet werden. Um kurze Wege zu fördern und die Mobilität zu reduzieren, sollen die Zentren gestärkt werden. Politik und Planung haben diese Nachverdichtung in diversen Planungsdokumenten festgeschrieben, vom kantonalen Richtplan über das ‹Raumkonzept Birsstadt 2035› bis zu den kommunalen Entwicklungskonzepten. In der Bevölkerung und bei Eigentümerschaften stossen jedoch nicht alle Projekte auf Verständnis. Das Projekt ‹Zentrum› in Birsfelden war erfolgreich, während die Arealentwicklung Stöckacker in Münchenstein nach jahrelanger Planung sistiert wurde.
Zusammenwachsen
Seit bald zwei Jahrzehnten planen die heute zehn Gemeinden der Birsstadt gemeinsam die Landschaft, die Raumentwicklung, die Mobilität und bald auch die Baukultur. Für seine Zusammenarbeit über Gemeinde- und Kantonsgrenzen hinaus erhielt der Verein Birsstadt 2024 den Wakkerpreis. Dieses Themenheft blickt auf die bereits verbuchten Erfolge und auf die zukünftigen Herausforderungen, die das Grossvorhaben Birsstadt angehen möchte.
Das Hochparterre Themenheft kann hier bestellt oder bequem als E-Paper gelesen werden.