Filme feiern - und die Architektur gleich mit
Die Solothurner Filmtage eröffnen am 22. Januar. Auf den Leinwänden wird erstaunlich viel gebaut. Unsere Empfehlungen für Architekturinteressierte.
In den letzten Monaten hat das Kino einige Liebeserklärungen formuliert. Überraschender als diejenigen in den Schnulzen und Romanzen waren diejenigen an das Gebaute. Erzählt wurden die Geschichten von Architektinnen, von städtischen Ikonen und Legenden. Das Architektendrama «The Brutalist» gilt nach dem Goldregen an den Golden Globes (und nach Silber am Filmfestival in Venedig) auch als Favorit bei den Oscars. Der Regisseur Brady Corbet erzählt die erschütternde Geschichte des – fiktiven – ungarischen Architekten László Toth, der sich nach den Schrecken des Holocaust in den USA ein neues Leben aufbauen will. Das über dreistündige Epos läuft ab Februar in den Schweizer Kinos.
