Das Tannenholz für die 18 ‹Pergola›-Stücke stammt von alten Möbeln, die Dimitri Bählers Vater einst angefertigt hatte.
Das Tannenholz für die 18 ‹Pergola›-Stücke stammt von alten Möbeln, die Dimitri Bählers Vater einst angefertigt hatte.

Verwurzelt

Dimitri Bähler hat für Zürcher Projektraum ‹Second Nature› 18 skulpturale Holzobjekte entworfen. Die Serie zeigt, wie ein sorgsamer Umgang mit Bestehendem gestalterische Freiräume erzeugen kann.

Text: Susanna Koeberle
Fotos: Sabine Hess
26.03.2026 16:00

Als die Kuratorin Giovanna Lisignoli Dimitri Bähler einlud, im Zürcher Projektraum ‹Second Nature› auszustellen, schwebte dem Designer die urbane Version eines Wintergartens vor. In Zusammenarbeit mit dem Gärtner Sebastian Rüdisüli entwickelte er mit Pflanzen bestückte Töpfe und stellte sie auf krummbeinige, insektenhafte Stahlständer. Dazwischen platzierte Bähler 18 skulpturale Holzobjekte namens ‹Pergola› – benannt nach den überdachten, meist mit Pflanzen bewachsenen Anbauten.

 

Bei der Formfindung liess sich der Designer vom Holz leiten, indem er schadhafte Stellen wegschliff: So entstand eine Serie aus zwei Bänken, zwei Beistelltischen sowie mehreren Ablagen und Objekten.

Serie ‹Pergola›, 2025
Design und Herstellung: Dimitri Bähler, Biel
Umfang: 18 Einzelstücke
Preis: Fr. 200.— bis 4000.— 
www.secondnature.ch