Diffuse Ikonen
Endlich ist eine kritische Monografie über das Werk der Ausnahmearchitekten Jacques Herzog und Pierre de Meuron erschienen. Dahinter stecken zwei alte Bekannte – und die Architekten selbst.
Wenn Stanislaus von Moos und Arthur Rüegg schreibend oder kuratierend zusammenspannen, geht es normalerweise um den Schweizer Jahrhundertarchitekten Le Corbusier. Dem versierten Duo aus Kunsthistoriker und Architekt verdanken wir Ausstellungen wie ‹Le Corbusier – The Art of Architecture› und ‹Le Corbusier Before Le Corbusier›, deren Begleitkataloge schnell zur Pflichtlektüre für Corbu-Aficionados avancierten – ganz zu schweigen von der Le-Corbusier-Monografie ‹Elemente einer Synthese›, die Stanislaus von Moos bereits 1968 veröffentlichte, oder vom Kompendium ‹Le Corbusier. Möbel und Interieurs 1905–1965›, das Arthur Rüegg 2012 verfasste.
Buchvernissage
Die Autoren von ‹Fünfundzwanzig × Herzog & de Meuron›, Stanislaus von Moos und Arthur Rüegg, im Gespräch mit Hochparterre-Redaktor Marcel Bächtiger:
Hochparterre Bücher, Schöneggstrasse 27, 8004 Zürich
Donnerstag, 28. November, 19 Uhr
Rüegg, Arthur; von Moos, Stanislaus: ‹Fünfundzwanzig × Herzog & de Meuron›, Steidl-Verlag, 2024, Fr. 122.—
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