Vermittler und Wegbereiter
Im Rückspiegel erzählt Bob Gysin (80), wie er sich als Architekt der Nachhaltigkeit verpflichtet fühlte und wie ihn die indigenen Hochkulturen in Lateinamerika lernten, was Architektur auch noch sein könnte.
Ende der 1960er-Jahre war die Zeit der Stadtflucht – viele Leute aus meiner Generation wollten ins Grüne ziehen. Ich entdeckte in jener Zeit ein grosses baufälliges Bauernhaus in der Zürcher Gemeinde Dübendorf und konnte es mit der Hilfe von Freunden renovieren. Ich erfüllte mir einen Traum und eröffnete in den ehemaligen landwirtschaftlichen Ökonomieräumen eine Galerie für aktuelle Kunst. Fünf Jahre später gründete ich am selben Ort mein Architekturbüro.
Aufgezeichnet von Viviane Ehrensberger