Das Schulhaus Leutschenbach in Zürich-Oerlikon
Das Schulhaus Leutschenbach in Zürich-Oerlikon

Christian Kerez über «Architektur­feindlichkeit und Vertrauensverlust»

Christian Kerez, Architekt des Schulhaus Leutschenbach, reagiert auf die auf Hochparterre.ch geäusserte Kritik am preisgekrönten Schulbau.

Text: Christian Kerez
Fotos: Leonardo Finotti
04.02.2025 10:49

Das Schöne an Zahlen ist, dass sie richtig oder falsch sind, unabhängig von unserer persönlichen Meinung. So sollten einige Zahlen, die im Beitrag auf Hochparterre.ch über das Schulhaus Leutschenbach («Hübsche Häuser erschöpfen sich schnell») genannt wurden, korrigiert werden. Die 64 Millionen Schweizer Franken, welche das Amt für Hochbauten der Stadt Zürich kommuniziert hat, sind Anlagekosten. Darin enthalten sind die Handänderungskosten, weil das Grundstück ursprünglich nicht dem Schulamt gehörte, sowie die Kosten für die Aufbereitung der kontaminierten Industriebrache und für die Landschaftsgestaltung des grossen Freiraums, den das hohe Gebäude ermöglicht hat. Auch die Gebäudekosten sind darin enthalten, sie betragen 40,5 Millionen Franken.

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