Fast alles wie beim Alten
Das Architekturbüros Freiluft hat das Rosalia-Wenger-Haus im bernischen Schwarzenburg mit einfachen Mitteln saniert. Von aussen ist der Eingriff beinahe unsichtbar.
In ihrer Autobiografie beschreibt die Autorin Rosalia Wenger 1978 das Sonnenlicht im Eingang des Hauses, in dem sie als Verdingkind arbeiten musste. Heute befindet sich hier die Stube des Architekturbüros Freiluft. Niemand wollte das im Jahr 1860 erbaute Haus in Schwarzenburg kaufen. Bis die Architekt*innen es mit einfachen Mitteln zu einem Dreiparteienhaus sanierten. In die Pläne wurde nicht viel Zeit investiert, stattdessen entstanden die meisten Massnahmen im direkten Austausch auf der Baustelle.
Rosalia-Wenger-Haus, 2024
Bahnhofstrasse 12, Schwarzenburg BE
Auftrag: Direktauftrag, 2021
Bauherrschaft und Architektur: Freiluft, Schwarzenburg
Schindeln: Schingle, Milken
Holzbildhauer*in: Dominic Corpataux, Rüschegg
Metallbau: Dietmar Ludewig, Bern
Geschossfläche: 375 m2
Baukosten (BKP 2): Fr. 1,38 Mio.