In der ‹Gemeinschaftsloggia› des Wohnhochhauses H 1
In der ‹Gemeinschaftsloggia› des Wohnhochhauses H 1

« Ein Hochhaus braucht gute Gründe »

Roger Boltshauser und Wulf Böer sprechen über Wohnhochhäuser. Holz, Lehm oder Beton? Es herrscht Aufbruchstimmung, und es geht um nichts weniger als um das Bauen für eine neue Zeit.

Text: Ivo Bösch, Ekin Özdil
Fotos: Gerry Amstutz
15.07.2025 12:57

Wir treffen uns im 13. Stock in der zweigeschossigen Gemeinschaftsloggia mit Aussicht. Wir sind auf dem Zwhatt-Areal in Regensdorf im Hochhaus H1 von Boltshauser Architekten. Wulf Böer ist dabei, weil sein Studio DIA den Wettbewerb für die Rankstrasse in Basel gewonnen hat. Zudem plant sein Büro das Hochhaus Dreispitz in Zürich-Schwamendingen. Roger Boltshauser beschäftigt sich seit Langem mit Hochhäusern. Projektleiter Mathias Stocker bringt Stühle aus dem Baubüro, Fotograf Gerry ­Amstutz begleitet das Gespräch. Die letzten Bauarbeiten laufen.

Wulf Böer ist Partner beim Studio DIA mit Sitz in Bern und Zürich, das er mit Katrin Gurtner, Martin Dubach und Felix Krüttli 2020 gegründet hat. Das Wohnhochhaus Dreispitz auf dem Baufeld A1 in Zürich ist in Planung. Das Studio DIA hat jetzt auch den Wettbewerb für das Wohnhochhaus an der Rankstrasse in Basel gewonnen.

Roger Boltshauser führt seit 1996 das Büro Boltshauser Architekten AG in Zürich mit heute 100 Mitarbeitenden und einer Zweigniederlassung in München. Seit letztem Jahr ist er ordentlicher Professor für Architektur und regenerative Materialien an der ETH Zürich. Das hybride Holz-Hochhaus H1 auf dem Zwhatt-Areal in Regensdorf wird im August 2025 bezogen.

Mehr zum Thema