Laura Stock und Johannes Walterbusch in der Stube ihrer Wohnung
Laura Stock und Johannes Walterbusch in der Stube ihrer Wohnung

In der Dreizimmerwohnung

Hinter dem Namen «OAEU» stehen Laura Stock und Johannes Walterbusch. In Riehen
 gewinnen sie ihren ersten Wettbewerb mit einem Befreiungsschlag. Zu Besuch in ihrer Wohnung.

Text: Ivo Bösch
Fotos: Markus Frietsch
14.03.2025 22:00

Eine 60 Quadratmeter grosse Wohnung im Zürcher Triemli-Hochhaus, 1966 von Esther und Rudolf Guyer gebaut: Sie war die letzten vier Jahre das Zentrum von Laura Stock und Johannes Walterbusch – und ist es immer noch. Hier besuchen wir sie, hier wohnen und arbeiten sie zusammen. Doch bald werden sie ihr «Büro» auslagern, einen Raum haben sie schon gefunden. Denn es kam beides gleichzeitig: der erste Wettbewerbsgewinn und die Tochter Lux. Eine Woche vor der Geburt gaben sie noch den Wettbewerb für das Freizeitzentrum in Riehen ab und setzten sich gegen 50 andere Teams durch. Entwerfen, Kochen, private Zeit, Modellbau, Waldspaziergang, wieder Entwerfen – so war ihr Alltag. Das Paar kennt sich gut. Aber das Schöne an der Selbstständigkeit sei, dass man sich die Zeit frei einteilen könne.

Umbau und Erweiterung oder Ersatzneubau Freizeitzentrum Landauer, Riehen
Veranstalterin: Gemeinde Riehen
Verfahren: Projektwettbewerb im offenen Verfahren für Planungsteams (Archi­tektur, Statik, Landschaftsarchitektur)
Teilnehmende Teams:  51
Fachjury: Dominique Salathé, Katja Albiez, Annette Spillmann, Tomaz Ulaga, Anne Marie Wagner, Patrick Scheffler
1. Rang: OAEU, Zürich
2. Rang: sample+, Zürich
3. Rang: BGM Architekten, Basel
4. Rang: WaselWolf Architekten, Basel

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