Gut ist nicht gut genug
Erneut ist ein grosser Schulhauswettbewerb in Zürich entschieden. Erneut reüssieren Bollhalder Eberle. Erneut ist die Jury wenig euphorisch. Und erneut sorgt man sich um die Schulhausarchitektur.
Das Siegerprojekt überzeugt nicht auf allen Ebenen, ist aber dennoch allen anderen Projekten deutlich überlegen. Ein Büro, dem es gelingt, in der Stadt Zürich dreimal innerhalb weniger Jahre bei grossen offenen Schulhauswettbewerben jeweils die gesamte Konkurrenz hinter sich zu lassen, macht sicher vieles richtig: Schulanlage Thurgauerstrasse ( 2017 nach Überarbeitung, 80 Teilnehmer ), Schulanlage Saatlen ( 2021 nach Überarbeitung, 50 Teilnehmer ) und nun die Schulanlage Triemli und In der Ey ( 2021 ohne Überarbeitung, 42 Teilnehmer ).
Schulanlage Triemli und In der Ey, Zürich
Offener Wettbewerb mit 42 Teilnehmern
Veranstalterin: Stadt Zürich
Wettbewerbsorganisation: Amt für Hochbauten, Zürich
Fachjury: Wiebke Rösler Häfliger ( Vorsitz ), Anita Emele, Philipp Esch, Raphael Schmid, Ursula Hürzeler, Adrian Streich, Sibylle Aubort Raderschall
– 1. Rang: Bollhalder + Eberle, Zürich
– 2. Rang: BS + EMI Architektenpartner, Zürich
– 3. Rang: Enzmann Fischer Partner, Zürich
– 4. Rang: KNTXT Architekten, Zürich
– 5. Rang: Piertzovanis Toews, Basel
– 6. Rang: häni joho birchler architekten, Zürich
– 7. Rang: Vetter Schmid Architekten, Zürich
– 8. Rang: Noémi Necker Architektin, Zürich