Das prämierte Projekt der Architektinnen Barbara Schaub und Regula Zwicky (Visualisierung: nightnurse images)

Ruf aus der Enge

114 Entwürfe konkurrierten um den Neubau der Tagesbetreuung Hebel in St. Gallen. Auch wenn das Siegerprojekt von Schaub Zwicky überzeugt: Über die Malaise des offenen Wettbewerbs darf nicht geschwiegen werden.

Eng sei es geworden in der Schweiz, hört man allenthalben. In Trams und Bussen, auf Gassen und Strassen – und in den Jurierungszimmern von offenen Projektwettbewerben. Während seit Jahren die Gesamtanzahl der Verfahren in etwa gleich bleibt, sinkt die Zahl der offenen Wettbewerbe. Darüber berichtete hochparterre.wettbewerbe bereits treffend unter dem Titel Offener Wettbewerb vom Aussterben bedroht. Die Folge: Entschliesst sich ein Auslober trotz gegenteiligem Momentum für ein nichtselektives Verfahren, läuft er Gefahr, in einer Eingabenflut zu ertrinken. Verhältnisblödsinn Dies spürte auch die Stadt St. Gallen, die es löblicherweise trotz dieser Grosswetterlage wagte, einen offenen Projektwettbewerb für ein Haus zur Kinder-Tagesbetreuung für die beiden Schulhäuser Hebel und Bach im Quartier St. Georgen durchzuführen. Auf einer engen Eckparzelle mit schönen Bäumen soll ein Haus für drei Horteinheiten zu stehen kommen. Eine überschaubare, auch für jüngere Architektinnen und Architekten...
Ruf aus der Enge

114 Entwürfe konkurrierten um den Neubau der Tagesbetreuung Hebel in St. Gallen. Auch wenn das Siegerprojekt von Schaub Zwicky überzeugt: Über die Malaise des offenen Wettbewerbs darf nicht geschwiegen werden.

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