Hochparterre wird gelesen und bewahrt, wie eine elektronische Zuschrift bebildert.

Gut gehalten

Hochparterre wird gelesen und bewahrt, wie eine elektronische Zuschrift bebildert.

Kürzlich erreichte uns eine Leserzuschrift. Das Foto zeigt den gesammelten «Hochparterre»-Jahrgang 1992, wiederentdeckt in einem Umzugskarton. Obendrauf kommen noch die letzte Ausgabe im Jahr 1991 und die erste des Jahres 1993. Einige Themen daraus sind noch immer aktuell, wie ein Blick ins Archiv zeigt: Bereits 1992 hat Hochparterre nach den Frauen in Planung und Architektur gefragt. Autorin Suzanne Michel begründet die Abwesenheit der Frauen in der Januar-/Februar-Ausgabe mit der Orientierung am «typisch männlichen Tagesablauf»: «Da Teilzeitarbeit und Jobsharing in der Verwaltung meist noch fromme Wünsche sind, bleibt der Zugang zu diesen Kaderstellen Frauen verwehrt, die nicht bereit oder in der Lage sind, voll zu arbeiten.» Nun – 27 Jahre später – schreibt Palle Petersen in seiner Recherche: «Die Vereinbarkeit von Familie und Karriere hat sich in den letzten zwanzig Jahren zwar entwickelt, doch in profilierten Jobs ist sie noch immer eine Herausforderung.» Bleibt zu hoffen, dass es keine weiteren 27 Jahre dauert, bis die Lage bessert.

Der Dachbodenfund steht übrigens zum Verkauf. Wer interessiert ist an den gut gealterten Ausgaben des Jahrgangs 1992, darf uns kontaktieren – wir verknüpfen unsere Leser und Sammler gerne.

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