Teil des Projekts: das Rosengartentram.

Widerstand gegen den Rosengartentunnel

Kurz vor dem Kantonsratsentscheid forcieren SP, Grüne und AL in Zürich ihren Widerstand gegen das Milliardenprojekt. Der «Tages-Anzeiger» berichtet.

«Nach der Kasernenfrage bahnt sich ein weiterer Konflikt zwischen der Stadt Zürich und dem Kanton an», schreibt der «Tages-Anzeiger». Zankapfel diesmal: das 1,1 Milliarden Franken teure Projekt Rosengartentram/Rosengartentunnel, das die Verkehrssünde aus den 70er-Jahren in Wipkingen beseitigen soll. In Zürich sei das Milliardenprojekt heftig umstritten. «Mit Blick auf die Kantonsratsdebatte und die Wahlen versuchten nun SP, Grüne und AL, eine Drohkulisse aufzubauen», schreibt der «Tagi». Im Stadtparlament, wo sie eine Mehrheit besitzen, haben sie dazu drei Interpellationen mit rund 50 kritischen Fragen zum Milliardenprojekt eingereicht. Laut SP hat das Rosengarten-Projekt «massive Auswirkungen auf die Stadt und ihre Bewohnerinnen und Bewohner»: Wohnhäuser würden abgerissen, ein Teil des Irchelparks zerstört, der Bucheggplatz umgepflügt. «Das als Stadtreparatur zu verkaufen, ist zynisch», zitiert der «Tages-Anzeiger» SP-Gemeinderätin Simone Brander.

Weitere Meldungen:

– «Elbphilharmonie-Saal entzaubert», titelt die «Basler Zeitung». Nach einem Gastspiel des Sinfonieorchesters Basel hagle es Kritik an der Akustik.

– Das Tivoli-Projekt in Spreitenbach dank Kompromiss mit dem VCS startklar, schreibt die «NZZ». Nach zähem Rechtsstreit sei der Weg frei für einen Baumarkt und über 400 Wohnungen.

– Thomas Jung ist der neue Zürcher Kantonsbaumeister: Der Architekt und Immobilienfachmann war leitend für Dietikon und den Kanton Basel-Landschaft tätig. Die «NZZ» berichtet.

– «Bondo erhält seine Identität zurück»: Der Projektwettbewerb für den Wiederaufbau von Bondo ist gestern gestartet. Die «Südostschweiz» berichtet.

– Der Kanton Waadt lädt dreissig Architekturbüros zum Wettbewerb für die Erweiterung des Palais de justice de l’Hermitage in Lausanne. «24heures» berichtet.

– Die Wirtschaft Region St.Gallen schlägt einen alternativen Standort für das neue Busdepot vor: Es soll zum Bahnhof St.Fiden kommen und die dortige Arealentwicklung fördern. Das «St.Galler Tagblatt» berichtet.

Kommentare

Kommentar schreiben
Ich kann das Bild nicht lesen