100'000 Menschen sollen bis 2040 zusätzlich in Zürich Platz finden. In Schwamendingen geht die Angst vor den Folgen des Wachstums um. Der «Tages-Anzeiger» berichtet. Fotos: Hochbaudepartement Stadt Zürich

«Schwamendingen fürchtet die Enge»

100'000 Menschen sollen bis 2040 zusätzlich in Zürich Platz finden. In Schwamendingen geht die Angst vor den Folgen des Wachstums um. Der «Tages-Anzeiger» berichtet.

Die Hauptachse des Zürcher Quartiers Schwamendingen soll laut dem kommunalen Siedlungsrichtplan in ein ‹urbanes Kerngebiet› verwandelt werden. «Übersetzt heisst das: geschlossene Gebäudefronten, fünf- und sechsstöckig, mit Läden in den Erdgeschossen», schreibt der «Tages-Anzeiger». Die Angst vor der Verdichtung vereine in Schwamendingen alle Altersklassen. «Das wird einfach zu eng», zitiert die Zeitung die Anwohnerinnen und Anwohner. Bei aller Kritik gebe es aber auch Aspekte der Verdichtungspläne, die im Quartier gut ankommen: «Das gilt einerseits für die Idee, den Charakter der Gartenstadt im Inneren des Quartiers zu erhalten. Andererseits für das Vorhaben, in den Erdgeschossen der grossen Neubauten an den Hauptachsen mehr Platz für Läden und andere Publikumsnutzungen zu schaffen.»

Weitere Meldungen:

– «Initiative gegen innere Verdichtung»: Riehen (BS) soll seine Parkanlagen, Villengärten und alten Bäume besser schützen. Die «Basler Zeitung» berichtet.

– «Quartierverein will Basler Hafen-Terminal verhindern»: Gegen das geplante trimodale Rheinhafen-Terminal «Gateway Basel Nord» wehrt sich ein Quartierverein mit Anzeigen, informiert die «Basler Zeitung».

– «Bund will Elektroautos fördern und einen Boom auslösen»: Ab 2022 sollen 15 Prozent der Neuwagen auf Schweizer Strassen nur noch mit Strom fahren. Der «Tages-Anzeiger» informiert.


– Das Labor für Holzbau an der EPFL hat die Szenografie für die Aufführung der Oper ‹Nabucco› in der Lausanner Kathedrale entwickelt. «24heures» berichtet.


– «Bundesgericht entscheidet über Ruinaulta-Wanderweg»: Birdlife, WWF und Pro Natura haben beim Bundesgericht eine Beschwerde gegen den durchgehenden Wanderweg in der Ruinaulta eingereicht, schreibt die «Südostschweiz».

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