Ihr Haus in der indischen Universalstadt Auroville nennt Anupama Kundoo sinnigerweise «Wall House».

«Handgemachte Architektur»

Die indische Architektin Anupama Kundoo mischt den Städtebau auf, schreibt die «NZZ». Ausserdem in der Presse: Zürcher Millionen für die Biodiversität und zwei Hochhäuser in Arbon.

Das Louisiana Museum für moderne Kunst bei Kopenhagen würdigt die indische Architektin Anupama Kundoo mit der Ausstellung «Taking Time» und «sichert der Baukünstlerin so einen Platz in der Alhambra der nachhaltigen Baukunst», schreibt die «NZZ». Kundoo nutze lokale Handwerkskunst für eine «dezidiert regionale Bauweise, die eng mit dem Ort und seiner natürlichen Umgebung verbunden ist.» Es gehe ihr darum, Technikeinsatz und Material so sparsam einzusetzen, dass eine in Indien für alle bezahlbare Architektur entstehe. «Kundoos Œuvre mag klein sein, es hat aber Relevanz für grosse Teile der Welt. Kleine Details zeichnen es aus, beispielsweise wie man mit einem geometrisch perforierten Jali-Screen eine teure Klimaanlage vermeiden kann.»

Weitere Meldungen:

– «Millionen für die Biodiversität»: Der Zürcher Kantonsrat will sehr viel mehr Geld in den Schutz bedrohter Tiere und Pflanzen fliessen lassen. Die «NZZ» berichtet.

– «Ein Bauernhaus für fast 10 Millionen Franken»: In Wädenswil steht ein Gehöft zum Verkauf. Es hat 15 Zimmer und eine 600-jährige Geschichte, schreibt der «Tages-Anzeiger».

– Im Rahmen des Riva-Projektes sind beim heutigen Hotel Metropol in Arbon (TG) zwei Hochhäuser geplant. Ein Flyer sorgt nun für Verwirrung, schreibt das «St.Galler Tagblatt».

– «Werterhaltend oder wertvermehrend?»: Bei abzugsfähigen Gebäudeunterhaltskosten gelten je nach Kanton und Komplexität unterschiedliche Regeln. Die «NZZ» informiert.

– «Stolpersteine gegen das Vergessen»: In Zürich wurden spezielle Pflastersteine gesetzt, um an Schweizer KZ-Opfer zu gedenken. Der «Tages-Anzeiger» berichtet.

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