Seit Kurzem können Baugesuche im Oberaargau und im Emmental elektronisch eingereicht werden, meldet die «BZ». Fotos: Nelly Rodriguez

«Die Papierflut soll weg»

Seit Kurzem können Baugesuche im Oberaargau und im Emmental elektronisch eingereicht werden, meldet die «BZ». Ausserdem in der Presse: klimataugliche Lebensformen und Kreiselkunst.

Seit Anfang Juli können in den Regionen Oberaargau und Emmental Baugesuche elektronisch eingereicht werden. Die Software solle künftig viel Papier sparen. Noch sieht das Gesetz aber vor, dass Baugesuche in zwei gedruckten Kopien beim zuständigen Amt eingereicht werden müssen, auch die definitive Entscheidung kommt per Brief. Obwohl das Onlineprogramm «Ebau» ein Jahr lang getestet wurde, zögerten die Nutzer noch. Das Atelier G + S in Burgdorf zum Beispiel habe das System noch nicht eingesetzt. Unter Zeitdruck sei man bisher noch unwillig gewesen, unerprobte Methoden zur Eingabe zu benutzen. Dennoch sei die Projektgruppe zuversichtlich, dass sich «Ebau» durchsetzen wird, schreibt die «BZ».

Weitere Meldungen:

– Zürich müsse neue klimataugliche Lebensformen entwickeln. «Bauen wir Ferienresorts statt Siedlungen», schlägt der «Tages-Anzeiger» vor.

– Die Baselbieter Regierung schätzt, dass der Muggenbergtunnel frühstens in den Jahren 2033 bis 2035 fertiggestellt werden kann, schreibt die «BZ».

– Steff Hürlimann und Architekt Georg Vranek wollen mit einer konkreten Projektidee die Diskussion um eine Überbauung des Stanser Bahnhofareals anregen, berichtet die «LZ».

– Der Baustoffkonzern LafargeHolcim übernimmt die rumänische Firma Somaco, meldet die «Südostschweiz».

– In Deutschland müssen Gemeinden Kunstwerke auf Kreiseln zurückbauen – aus Sicherheitsgründen. Und in der Schweiz? Der «Tages-Anzeiger» hat nachgefragt.

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