Der neue fünfte Stock des Amt für Raumentwicklung in Lausanne. Fotos: PD

Die Aufstockung als Vorzeigemodell

Das ‹Labor für Architektur und nachhaltige Technologien› der EPFL hat in Lausanne ein Amtsgebäude aufgestockt. Das Projekt eröffne Perspektiven für die Verdichtung der Städte, schreibt «24heures».

Unter Leitung des ‹Labor für Architektur und nachhaltige Technologien› (LAST) der EPFL wurde in Lausanne ein vierstöckiges Amtshaus aufgestockt. Mit dem neuen Stockwerk hat das Gebäude 800 Quadratmeter gewonnen. Das Projekt sei ein Vorzeigemodell der Verdichtung nach innen, schreibt «24heures». «Es ist selten, dass wir von der akademischen Forschung zur Umsetzung im Massstab 1:1 übergehen können», erklärt LAST-Direktor Emmanuel Rey. Man habe ein Maximum an vorfabrizierten Elementen verwendet und so die Bauzeit minimiert. «Das ist wichtig für die Akzeptanz solcher Projekte», sagt Rey. Das Verdichtungspotenzial in Lausanne sei gross, sagt Pierre Imhof vom Amt für Raumentwicklung. Doch es sei einfacher ein Amtshaus aufzustocken als ein Mietshaus.  

Weitere Meldungen:

– Die Baugenossenschaft ABZ sieht sich harten Vorwürfen ausgesetzt, weil sie sich für das Stadionprojekt in Zürich engagiert. Der «Tages-Anzeiger» berichtet.

– So steil ist keine andere Fankurve am Spielfeldrand: Die geplante Arena auf dem Hardturmareal setzt schweizweit neue Massstäbe, zeigt der «Tages-Anzeiger».

– Der Zürcher Gemeinderat gibt seiner Regierung eine Carte blanche, damit sie selbst Immobilien kaufen kann. Der «Tages-Anzeiger» berichtet.

– Landschaften kann man lesen wie Bücher, schreibt die «NZZ»: Der Historiker Arnold Esch zeigt, wie Natur und Geschichte sich durchdringen.

Kommentare

Andreas Konrad 21.11.2018 23:24
Das schöne Staffelgeschoss wird von unten kaum wahrgenommen , ganz im Gegensatz zur Fassade , die immer noch den groben Charme einer sozialistischen Planeinheit ausstrahlt .
Kommentar schreiben
Ich kann das Bild nicht lesen