Die Zürcher Roserngartenstrasse (Archivbild vom 2009) Fotos: Roland Zh (Archivbild)

Der Rosengarten-Tunnel

Ein bis zu vier Spuren breiter Autotunnel und das Rosengartentram sollen den Stadtverkehr flüssiger machen. Stadt und Kanton wollen dafür rund 900 Millionen Franken investieren, berichten «NZZ» und «Tages-Anzeiger».

«Hauptgrund dafür, dass Stadt- und Kantonsregierung (...) bei diesem Milliardenprojekt ein Herz und eine Seele zu sein scheinen, ist der sorgfältig geplante Kompromiss. Beide Seiten bekommen etwas: die linke Stadt und ihre Fussgänger das schon lange gewünschte Tram – und der bürgerliche Kanton und seine Autofahrer einen neuen Tunnel», kommentiert der «Tagi», gibt aber gleichzeitig zu bedenken, dass die Stadt Zürich mit der Städteinitiative den Auftrag erhalten habe, den Autoverkehr in der Stadt zu reduzieren. «Durchmesserlinie und Ausbau der Nordumfahrung samt Gubristtunnel würden dieses Ziel ermöglichen. Mit dem neuen vierspurigen Rosengartentunnel bleibt die Kapazität aber genau gleich wie heute». «Na also, geht doch» titelt die «NZZ» ihren Kommentar: «Nun liegt ein Konzept vor, um die einst als Provisorium gebaute Westtangente auch in diesem Stadtteil wieder aufzuheben. Wäre der Begriff nicht vorbelastet, man möchte von einem historischen Verkehrskompromiss sprechen.»

Weitere Meldungen:


– Die gescheiterten Zürcher Tunnelpläne: Auf dem Papier wurde die Stadt Zürich schon in alle Himmelsrichtungen untertunnelt. Der «Tages-Anzeiger» blickt zurück.

– Nach Bekanntgabe der Umgestaltungspläne für die Rosengartenstrasse reagieren die Parteien mit unterschiedlichen Forderungen an die Umsetzung. Der «Tages-Anzeiger» hat nachgefragt.

– Weil auf dem Berner Gaswerkareal gebaut werden soll, gerät das Jugendzentrum Gaskessel unter Druck. Der «Bund» berichtet.

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