Wer mit dem Ingenieurbüro Schnetzer Puskas baut, baut kühn schreibt die «Baz». Fotos: Hochparterre Bücher

«Basler bauen für den Vatikan»

Wer mit dem Ingenieurbüro Schnetzer Puskas baut, baut kühn schreibt die «Baz». Ausserdem in der Presse: nicht rentable ÖV-Strecken, die Rettung der Langstrasse und Hamburgs Oberbaudirektor über Verdichtung.

Die «BaZ» besucht das Basler Ingenieurbüro Schnetzer Puskas. Das Büro baut am neuen Bahnhof Stadelhofen in Zürich, mit Herzog & de Meuron auf dem Titlis und an der Elbphilharmonie in Hamburg. «Die Entwicklung von Tragwerken ist unsere Berufung, es ist spannend, an den Grenzen des Möglichen zu gestalten», sagt Heinrich Schnetzer in der Zeitung. Nun arbeiten sie zusammen mit den Tessiner Architekten Pia Durisch und Aldo Nolli an der Kaserne der Päpstlichen Schweizergarde in Rom. Der Umgang mit der 150-jährigen Bausubstanz sei herausfordernd, sagt Tivadar Puskas «Sie verlangt in Rom Respekt und Subtilität.» Geplant ist ein sechsstöckiger Bau mit 130 Zimmern und 30 Wohnungen. Der Hauptgrund für den Neubau sind die höheren Sicherheitsanforderung vor dem Hintergrund des internationalen Terrorismus.

Weitere Meldungen:

– Eine Zürcher Genossenschaft will die Langstrasse retten, indem sie die Bewohner nach Eigenschaften wie sexueller Orientierung auswählt. Nicht alles geht auf wie geplant, schreibt der «Tages-Anzeiger».

– Nachbesserungen am neuen Gebäude des Bundesamtes für Gesundheit fallen 20 Mal teurer aus als bisher bekannt, meldet die «BaZ».

– An vielen Orten in der Schweiz entstehen neue Lagerstätten für Abfall und Aushub. Oft wehren sich Anwohner dagegen. Der «Tages-Anzeiger» berichtet.

– Von den rund 1400 ÖV-Linien sind nur gerade 18 rentabel, schreibt der «Tages-Anzeiger». Das könnte Folgen haben. 33 regionalen ÖV-Strecken droht das Aus.

– Wir Menschen wirken blass neben den Tieren – und versuchen, uns ihre Schönheit mit Kleidern, Möbeln oder Schuhen anzueignen. Die «NZZ» berichtet von der Ausstellung im Museum für Gestaltung.

– Seit 25 Jahren fotografiert Hans Bösch als «geheimer Bauinspektor» bauliche Veränderungen in Gossau. Nun stellt er die eindrücklichen Zeitdokumente aus,  vermeldet das «Tagblatt».

– Hamburgs Oberbaudirektor Franz-Josef Höing will die Stadt verdichten und nach innen entfalten. Trotz allem Elan sagt er in der «NZZ», dass Beteiligungsprozesse keine demokratischen Entscheidungswege abkürzen könnten.

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