Städtebau-Stammtisch «Zürich kühlen» vom Montag, 21.9.2020.

«Die Chancen liegen vor der Haustüre»

Um die Stadthitze zu senken, will Zürich planerische und bauliche Massnahmen umsetzen. Alles andere als einfach, wie der Städtebau-Stammtisch am Montagabend zeigte.

Die Türen zum Saal im Kulturpark in Zürich-West standen offen, die knapp über 50 Gäste des Städtebau-Stammtischs genossen die laue Abendluft. Der Sommer 2020 war verhältnismässig hitzegnädig, doch den Prognosen für 2040 zufolge wird Zürich dannzumal 44 Hitzetage und 50 Tropennächte zählen. Was nützt gegen diese Stadthitze: Plätze entsiegeln, Dächer begrünen, helle Fassaden bauen? Zu Beginn zeigte Christine Bächtiger, seitens Umwelt- und Gesundheitsschutz Zürich verantwortlich für die Fachplanung Hitzeminderung und deren Umsetzung, neue Simulationen der ZHAW. Versuchsgebiet ist Zürich-West, weil dort die Sommerhitze wegen starker Versiegelung und baulicher Dichte zuschlägt und die gefühlte Temperatur, die «Physical Equivalent Temperature (PET)», teils weit über 50 Grad Celsius klettert. Am besten senken Bäume die Hitze, weil sie verschatten und verdunsten – das ist bekannt und wurde darum nicht mehr simuliert. Von den drei untersuchten Massnahmen bringt nur die Entsiegelung eine kl...
«Die Chancen liegen vor der Haustüre»

Um die Stadthitze zu senken, will Zürich planerische und bauliche Massnahmen umsetzen. Alles andere als einfach, wie der Städtebau-Stammtisch am Montagabend zeigte.

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