Klimaspuren unterwegs.

Klimaspurens Kongress

In Salecina bei Maloja zieht ein Kongress eine erste Bilanz zur Aktion Klimaspuren und zum Klimadiskurs. Was haben wir gelernt und was heisst das für den Klimadiskurs und seine Politik?

Auf den Tag genau vier Monate nachdem Klimaspuren in Ilanz auf den Weg ging, ziehen die Wanderinnen und Wanderer im Bildungszentrum Salecina bei Maloja eine erste Bilanz am Klimakongress «System Change statt Climate Change». Zurück von der 730 Kilometer langen Fussreise hat sich der Staub etwas gelegt: Was haben wir gelernt? Was heisst das für den Klimadiskurs und seine Politik? Es dümpelt ja alles gemächlich dahin. Auf lokaler und kantonaler Ebene werden da und dort zwar Pflöcke eingeschlagen, aber der Bund als wichtigster Akteur bleibt nach der Niederlage des CO2-Gesetzes in Schockstarre, macht sich kleinlaut auf die Suche nach dem kleinsten gemeinsamen Nenner mit denen, die weder etwas tun noch ändern wollen. Klimaspuren bietet zu diesem Diskurs einen Haufen Empirie aus den 73 Veranstaltungen am Wegrand. In einem Dokumentarfilm hat Enrico Fröhlich eine erste Auslegeordnung gestaltet. Er wird ihn am Abend des 1. Oktober zum ersten Mal aufführen. Rund um den Film gibt es einen Kranz Diskussionen, Begegnungen und auch Exkursionen. Eröffnet wird der Kongress mit dem programmatischen Anspruch «System Change statt Climate Change» mit einem Podiumsgespräch in Maloja und einem Konzert des Klimaspuren-Orchesters.

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