Harald Welzer, Alles könnte anders sein.

Kipppunkt #04: Alles könnte anders sein

Harald Welzers positiv gestimmter Aufruf an alle, die Gesellschaft in kleinen Schritten zu verbessern, markiert für den Designer Daniel Irányi einen zweiten Kipppunkt.

«Gekippt» bin ich schon lange, was Nachhaltigkeit betrifft. Das hat mit meinem privaten und schulischen Hintergrund zu tun und prägt mein professionelles Tun. Soziales und nachhaltiges Handeln ist für mich selbstverständlich. Aber ich war nie missionarisch unterwegs. Trotzdem gibt es etwas, was jüngst mein Denken änderte – ein zweiter Kipppunkt, sozusagen. Und das kam so: 2011 las ich «Soldaten» von Harald Welzer und Sönke Neitzel. Darin werten der Soziologe und der Historiker Mitschnitte von deutschen Wehrmachtssoldaten in Kriegsgefangenschaft aus. Welzer und Neitzel zeigen daran, wie sich Werte und soziale  Bezugsrahmen in kürzester Zeit verschieben, weil das Töten, die Entmenschlichung, das Grauen hinzukommt. Trotzdem machen alle weiter, wollen es sogar gut machen, und passen sich an die neue «Normalität» an. – Ich bin jemand, der viel grübelt, der die Dinge schwer nimmt. Weshalb ist die Gesellschaft, wie sie ist? Weshalb schaffen wir es nicht, sie nachhaltig, sozial, inklusiv zu g...
Kipppunkt #04: Alles könnte anders sein

Harald Welzers positiv gestimmter Aufruf an alle, die Gesellschaft in kleinen Schritten zu verbessern, markiert für den Designer Daniel Irányi einen zweiten Kipppunkt.

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