‹Die Welt des Mittelmeeres› ist die schlanke Zusammenfassung von Fernand Braudels dreibändigem Hauptwerk.

Kipppunkt #15: Die Welt des Mittelmeeres

Der Architekt Jürg Graser fand im Buch von Fernand Braudel Stoff für seine Energieforschung: Das Leben in den Städten am Mittelmeer war immer schon cooler.

Fernand Braudel erzählt vom Leben rund ums Mittelmeer seit den Anfängen in der Levante dem heutigen Libanon, von Rom und Kathargo, aber auch vom Leben auf dem Land. Das Landleben ist zwar grün und biologisch, mit Schafen, Hühnern, Kühen, aber eine Kuh musst du jeden Tag zweimal melken, auch am Wochenende und Ferien macht sie ebenfalls keine. Das Landleben war nahe an der Natur, aber auch mühselig und anstrengend. Die Energie ist auf deine eigenen zwei Händen beschränkt. Das Leben in der Stadt dagegen war schon damals ganz anders, cooler, so Braudel, weil die Städter auf Arbeit, Dienstleistungen und Wertschöpfung zurückgreifen konnten, die andere für sie erbrachten – sprich auf ‹Fremdenergie›, wie das Lewis Mumford in ‹Technics and civilisation› nannte. Sie machen das Leben angenehmer, es gibt Zeit und Musse für Freizeit, Sport und allerlei Ablenkungen. Da sind wir bei unserem heutigen Zielkonflikt: Wie führe ich ein komfortables, modernes Leben, handle aber gleichzeitig so, dass ich w...
Kipppunkt #15: Die Welt des Mittelmeeres

Der Architekt Jürg Graser fand im Buch von Fernand Braudel Stoff für seine Energieforschung: Das Leben in den Städten am Mittelmeer war immer schon cooler.

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