Die Glasobjekte fügen sich zu neuen Formen und Farben. Fotos: Rasmus Norlander

Erstarrte Welle

Für die Churer Galerie O entwickelte Moritz Schmid zusammen mit dem Glasbläser Matteo Gonet neun Objekte aus zwei sich überlagernden Glasplatten.

Für die Galerie O in Chur entwickelte Moritz Schmid zusammen mit dem Glasbläser Matteo Gonet neun Objekte aus zwei sich überlagernden Glasplatten. Ihre Wellenstruktur fügt sie zu einer Komposition. Verschiebt man die klare oder die flaschengrüne Platte, entstehen neue Formen, und die Farb- und Tiefenwirkung verändert sich. Die Grundformen der einzelnen Elemente entstehen im Giessprozess durch das Fliessverhalten des zähflüssigen Glases. So sind sie zwar ähnlich, aber niemals gleich, sagt Moritz Schmid: «Auch erstarrt, scheint es fast so, als ob das Glas noch immer im Begriff sei, seine endgültige Gestalt zu finden.»

 

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