Acht europäische Archive der Landschaftsarchitektur schlossen sich in Oslo zu einem internationalen Netzwerk zusammen.

Vernetzte Archive

Landschaft endet nicht an Grenzen: Acht europäische Archive der Landschaftsarchitektur schlossen sich in Oslo zu einem internationalen Netzwerk zusammen.

Landschaftsarchitektur ist eine überregionale Disziplin. Gesellschaftliche und naturräumliche Probleme stellen sich nicht nur lokal, Aufträge werden international vergeben. Die Arbeit über Landesgrenzen hinweg kann aber durchaus kompliziert werden. Das will nun das Netzwerk der Landschaftsarchitektur‐Archive Europas (NELA) ändern. Im Rahmen der ECLAS Konferenz in Oslo (European Council of Landscape Architecture Schools) schlossen sich am 18. Oktober 2019 acht europäische Archive der Landschaftsarchitektur zu einem internationalen Netzwerk zusammen. "Wir werden auch unsere Erfahrungen zur Archivarbeit austauschen, damit die Alltagsarbeit leichter und besser wird", sagt Lilli Lička vom LArchiv in einer Mitteilung. Durch den Austausch auf europäischer Ebene werden Informationen vernetzt, gar neues Wissen generiert. Mit Publikationen und Ausstellungen will NELA die Sichtbarkeit in der Gesellschaft verbessern und Landschaftsarchitektur einer breiten Bevölkerung vermitteln.

Angestossen haben die Initiative Archive aus der Schweiz (ASLA), Österreich (LArchiv) und Norwegen (ANLA). Mit dabei sind ebenfalls Archive aus den Niederlanden, Deutschland, Großbritannien, Ungarn und Belgien. Gemeinsam wollen sie den historischen Sockel legen für die noch junge Disziplin und so den Weg in die Zukunft ebnen.

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