Flussschwimmen in Bern, ab 25. Mai Thema im S AM. Fotos: Lucía de Mosteyrín Muñoz

Mehr Geld und mehr Besucher fürs S AM

Das Schweizerische Architekturmuseum S AM schaut auf ein erfolgreiches Jahr 2018 zurück: der Kanton Basel-Stadt erhöhte die Unterstützung und mehr Menschen besuchten die Ausstellungen.

Im Dezember 2018 erhöhte das Basler Parlament die Unterstützung für das Schweizerische Architekturmuseum S AM von 80’000 auf 250’000 Franken pro Jahr. «Wir haben damit – nach dem Wegfall des Beitrags des Bundesamts für Kultur ab 2019 – wieder mehr Planungssicherheit, sind aber noch nicht über den Berg», erklärt Samuel Schultze, S AM Stiftungsratspräsident, heute in einer Pressemitteilung.  Das S AM weise einen im Museumsvergleich sehr hohen Eigenfinanzierungsgrad von rund 70 Prozent auf und sei für die Weiterführung seines Leistungsauftrags auf bisherigem Niveau ist es aber auf Mittel der öffentlichen Hand, von Firmen, Stiftungen und Privaten angewiesen. Für die Periode 2023-27 werde man sich erneut beim Bund für einen Betriebsbeitrag bewerben.  

Das vergangene Jahr brachte der Institution nicht nur mehr Geld, sondern auch mehr Publikum: 34’424 Menschen besuchten 2018 das Museum und seine Veranstaltungen, 2017 waren es 28’536. «Wir wollen mit unserem breit gefächerten Programm neue Sichtweisen auf und Erfahrungen mit Architektur vermitteln und so das Verständnis für Architektur und Städtebau erweitern. Wir sprechen dabei nicht nur Fachleute an, sondern wollen ein breites Publikum an unser Themenfeld heranführen. Das ist uns 2018 gut gelungen, wir hatten von ganz unterschiedlichen Besuchern sehr positive Rückmeldungen», sagt Andreas Ruby, S AM Direktor.

Zurzeit zeigt die Ausstellung ‹Dichtelust – Formen des urbanen Zusammenlebens in der Schweiz›, wie kompaktes Planen und Bauen einen Mehrwert für die Gesellschaft und die Umwelt schafft. Ab dem 25. Mai wird die Ausstellung ‹Swim City› den Blick auf ein zeitgenössisches Phänomen im urbanen Raum lenken: das Flussschwimmen als Massenbewegung – eine Schweizer Erfindung des 21. Jahrhunderts.

Kommentare

Kommentar schreiben
Ich kann das Bild nicht lesen