Der 1967 eröffnete Pavillon Le Corbusier, den Heidi Weber initiiert und finanziert hat, ist der letzte umgesetzt Entwurf des Architekten. Fotos: Georg Aerni via stadt-zuerich.ch

Das Museum für Gestaltung übernimmt

Das Museum für Gestaltung wird ab 2019 den Pavillon Le Corbusier im Zürcher Seefeld leiten. Es erhält den Zuschlag der öffentlichen Ausschreibung, mit der die Stadt eine neue Trägerschaft gesucht hat.

Das Museum für Gestaltung wird ab 2019 den Pavillon Le Corbusier im Zürcher Seefeld leiten. In einer öffentlichen Ausschreibung suchte die Stadt eine neue Trägerschaft für den Bau, der ihr seit 2014 gehört. Aus 24 eingereichten Konzepten wählte die Fachjury jenes des Museums für Gestaltung aus, teilt die Stadt heute mit. «Es überzeugt mit einem attraktiven, massgeschneiderten Programm für Ausstellungen und Begleitveranstaltungen und verbindet hohes Fachwissen mit der Neugierde für den Ort und einer offenen Herangehensweise.» Zudem gehe es auf die unterschiedlichen Anforderungen der lokalen, nationalen und internationalen Zielgruppen ein. Der Gemeinderat hat 2016 Betriebsbeiträge für die neue Trägerschaft von jährlich 500 000 Franken für die Jahre 2019 bis 2022 bewilligt. Zudem wird die Stadt der Trägerschaft die Miete von jährlich 220 000 Franken erlassen. Der 1967 eröffnete Pavillon Le Corbusier, den Heidi Weber initiiert und finanziert hat, ist der letzte umgesetzt Entwurf des Architekten. Bis 2019 wird der denkmalgeschützte Bau umfassend instand gesetzt.

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