Die Fassade erinnert an die Bestandsbauten aus den Fünfzigerjahren. Fotos: Roland Bernath

Selbstverständlich

Zu den Hasen in Gold, Silber und Bronze kommen je Kategorie zwei Anerkennungen. In der Architektur ist dies zum einen der Schulhaus-Neubau Halden von Guignard & Saner, Zürich.

Idyllischer kann man wohl kaum lernen als in der Oberstufenschule Halden in Opfikon, einmal abgesehen von der Flugschneise nach Zürich-Kloten. Zwischen 1952 und 1960 verteilte der Architekt Oskar Bitterli vier Pavillonzeilen, eine Doppelturnhalle und einen Singsaal locker zwischen Bäumen, die bis heute hoch in den Himmel gewachsen sind. Die Anlage und der Park stehen unter Denkmalschutz. Den Wettbewerb für die Erweiterung und die Sanierung gewannen Guignard & Saner Architekten mit einer Form, die zunächst selbstbezogen wirkt: einem Fünfeck. Doch die Geometrie ist präzis begründet, vom Städtebau bis zum Innenraum. ###Media_2### Der Neubau ergänzt die Anlage neben der Strasse, ohne deren Richtung aufzunehmen oder den Park abzuschneiden. Das viergeschossige Haus steht wie die Altbauten zwischen Bäumen. Es ist höher und markanter, und doch scheint es, als würde es schon länger hier stehen. Die Fassade, die dank des Fünfecks weniger lang wirkt, lernt vom Bestand: Betonstützen gliedern das Gebä...
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Zu den Hasen in Gold, Silber und Bronze kommen je Kategorie zwei Anerkennungen. In der Architektur ist dies zum einen der Schulhaus-Neubau Halden von Guignard & Saner, Zürich.

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