Auf der Schüssinsel in Biel ist nicht offensichtlich, was von Menschenhand gemacht wurde. Foto: Jon Naiman

Natur nachgebaut

Der goldene Hase in der Kategorie Landschaft geht an die Schüssinsel in Biel. Sie zeigt, dass ein städtischer Park auch eine naturnah gestaltete Insel sein kann. Voran ging ein schlauer Landabtausch.

Ein städtischer Park als 700 Meter lange Insel ist recht ungewöhnlich. War diese Idee von Anfang an da? Florence Schmoll: Für die Entwicklung auf dem Gygax-Areal hat die Stadt Biel im Jahr 2008 an drei Architekturbüros Studienaufträge vergeben. Da tauchte die Idee der Insel zum ersten Mal auf. Allerdings waren es damals sogar zwei oder drei Inseln. Massimo Fontana: In der Schüss gab es bereits eine Insel. Diese Mühleinsel mit einem Spielplatz war mit Bäumen zugewachsen. Dort ist uns bei der ersten Begehung aufgefallen, dass der Fluss überhaupt nicht präsent war: Er war weder sicht- noch hörbar, geschweige denn erreichbar. Das war für mich der Moment der Erkenntnis: Es kann nicht ein Park am Wasser sein, sondern ein Park im Wasser, bei dem die Erlebbarkeit des Wassers wesentlich ist. Für mich als Landschaftsarchitekt war das natürlich eine höchst spannende und neue Herausforderung. Es gab am Anfang Projekte mit zwei bis drei Inseln. Warum wurde am Schluss bloss eine realisiert? Florence Schm...
Natur nachgebaut

Der goldene Hase in der Kategorie Landschaft geht an die Schüssinsel in Biel. Sie zeigt, dass ein städtischer Park auch eine naturnah gestaltete Insel sein kann. Voran ging ein schlauer Landabtausch.

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