Glasperlenspiel

Auf dem Areal der ehemaligen Stadtgärtnerei in Neuenburg ist ein Quartierpark entstanden, in dem öffentlich und privat ineinanderfliessen. Dafür gibt es den Hasen in Bronze.

Fotos: Yves André

Auf dem Areal der ehemaligen Stadtgärtnerei in Neuenburg ist ein Quartierpark entstanden, in dem öffentlich und privat ineinanderfliessen. Dafür gibt es den Hasen in Bronze.

«Als wir Kinder waren im Winterthur der 1970er-Jahre gingen wir in den Pausen auf Schatzsuche: Die Sportanlagen waren mit Benkener Quarzsand ausgerüstet, und darin versteckten sich Haifischzähne», erinnert sich Martin Keller, Gründer des Zürcher Büros Égü Landschaftsarchitekten. Das Interesse für die versteckten Dinge, für jene, die die Neugier wecken und sich manchmal erst auf den zweiten Blick zeigen, ist ihm geblieben. Es war eine der gestalterischen Leitlinien und Inspirationen für den Entwurf des ‹Parc des anciennes serres›, der Reanimation des Areals der alten Stadtgärtnerei in Neuenburg. Als Keller das Mitte der 1990er-Jahre brach gefallene Areal zum ersten Mal betrat, hatte der Götterbaum die zentral gelegene Parzelle im steilen Südhang zwischen Bahnhof und Stadtzentrum erobert. Es war ein verwunschener Ort, der «alles bot, was auch den heutigen Park und seine Umgebungsgestaltung ausmacht». Kellers Faszination prägte den Wettbewerbsentwurf. Dieser sah die Erhaltung der parallel ...

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