Geplanter Wildwuchs im Zwicky Süd. Fotos: Istvan Balogh

Wie viel Ordnung verträgt die Stadt?

Ein Architekturhistoriker spaziert mit «SRF» durch Zürichs neue Stadtteile. Ausserdem in der Presse: Vandalen gegen Gentrifizierung und die Treppenstadt St.Gallen.

«Architektur und Städtebau sind von Natur aus ordnend», sagt Architekturhistoriker Andri Gerber im Bericht. Wer die Stadt weiterbaut, schafft zwangsläufig Struktur – muss aber gleichzeitig versuchen, diese aufzubrechen, damit sie nicht steril wirkt. Vieles hänge zudem vom Massstab ab, Dimensionen wie and der Zürcher Europaallee seien sich die wenigsten gewohnt. Einen Konsens für das Richtige Mass an Ordnung gebe es ohnehin nicht. Ob man nun das Richti-Areal als künstliche Stadt nach Vorbild von Metropolen wie Paris oder Mailand bevorzugt oder einem der geplante Wildwuchs des Zwicky Süds besser gefalle, bleibt Geschmacksache. Ein Bericht von «SRF Kulturplatz».

Weitere Meldungen:

– Vandalen vertreiben Mieter aus der Lorraine und wollen damit die Aufwertung des Berner Quartiers stoppen. Besser würden sie Häuser kaufen und sanft renovieren, kommentiert der «Bund».

– In der Stadt Luzern wird ein fast hundertjähriges Haus abgerissen. Der Neubau wird mit 21 Metern doppelt so hoch, meldet die «LZ».

– St.Gallen ist eine Treppenstadt. Kunsthistoriker Edgar Heilig und Fotograf Klaus Stadler widmen den Stufen nun ein Buch, berichtet das «Tagblatt».

– Durch den Brand der Notre-Dame in Paris ging manches verloren, dafür kann viel Wissen über die Kathedrale gewonnen werden. Beteiligte Forscher sind euphorisch, schreibt der «Tages-Anzeiger». (Artikel nicht online)

 

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