Das geplante Projekt «Spange Nord» in Luzern.

«Spange Nord» muss ins Prüflabor

Externe Fachleute sollen das Luzerner Projekt «Spange Nord» nochmals von Grund auf durchleuchten. Dabei dürfe es keine Tabus geben, betont die Kantonsregierung.

Die Spange Nord ist ein Teilprojekt des Gesamtsystems «Bypass Luzern». Dieses sieht eine neue Autobahnumfahrung Luzerns (Bypass) vor, die vom Bund finanziert wird. Die Spange Nord funktioniert dabei als Zubringerstrasse aus den Gebieten Schlossberg/Maihof sowie Fluhmühle. Sie kostet 200 Millionen Franken und wird vom Kanton Luzern finanziert. Während der Bund beim Bypass vorwärtsmacht, stösst die Spange Nord auf Widerstand in der Stadt Luzern. Die betroffenen Quartiere und der Stadtrat lehnen das Projekt ab. Kritisiert wird insbesondere der Ausbau der Friedentalstrasse auf bis zu vier Spuren. Num sollen externe Experten das Projekt Spange Nord nochmals von Grund auf prüfen. Dabei dürfe es keine Tabus geben, betont die Luzerner Kantonsregierung in der «LZ».


Weitere Meldungen:

– «Ohne Hochhäuser kein Stadion»: Der Zürcher Stadtrat legt sich für das Hardturm-Projekt ins Zeug, schreibt die «NZZ».

– Besuch auf der Baustelle der Begehrlichkeiten: Der Abstimmungskampf um das Grossprojekt Volta Nord ist eröffnet, berichtet die «BaZ».

– Mehr Geld für Zürcher Game-Festival Ludicious: Der Stadtrat beantragt dem Gemeinderat jährliche Beiträge in Höhe von 100'000 Franken für die Jahre 2020 bis 2024, meldet die «AZ».

– 2020 wird der Herzog & de Meuron-Erweiterungsbau des Stadtcasinos in Basel eröffnet. Die «bz» wirft gemeinsam mit Jaques Herzog ein erster Blick hinter die Kulissen.

– Die geplante Seilbahn über den Zürichsee sei vor allem eine lukrative Werbekampagne für die ZKB. Die Stadt müsste sich gegen diese Aneignung des öffentlichen Raums wehren, schreibt der Architekt Hans Frei in der «WoZ».

– Das Baubüro in situ reist quer durch die Schweiz, um Fensterflügel, Treppen und Fassadenelemente zu sammeln und für den Bau von Ateliers und Denkstuben in Winterthur wiederzuverwenden, schreibt die «NZZ». Mehr zum Baubüro im Portrait von Palle Petersen.

Kommentare

Kommentar schreiben
Ich kann das Bild nicht lesen