Das grösste Fussballstadion der Schweiz. Fotos: joggeli.ch

«So soll das Joggeli saniert werden»

Der St. Jakob-Park soll zur Begegnungsstätte werden. Die «Basler Zeitung» berichtet. Ausserdem in der Presse: Autoarme Siedlung in der Agglomeration und Neubau von Ballmoos Partner Architekten in Basel.

Zwanzig Jahre alt ist der St.-Jakob-Park «und es ist nichts als verständlich, dass Verbesserungen anstehen würden», schreibt die «Basler Zeitung» heute. Neben baulichen Massnahmen bei der in die Jahre gekommenen Fassade, beim Dach oder anderen Elementen, die nicht mehr den heutigen Sicherheitsstandards entsprechen, soll das Stadion eine Begegnungszone bekommen. Das berichtete die Stadiongenossenschaft in Absprache mit dem Fussballclub und den Architekten Herzog & de Meuron. Die Idee ist, dass eine Plattform rund ums Stadion führt. Diese soll zur Begegnungszone für die Matchbesuchenden, aber auch für das Quartier werden. Zudem soll die Plattform architektonisch so konzipiert sein, dass sie zur gegenüberliegenden sanierten St.-Jakobs-Halle passt. Die vorgestellten Pläne «Stadion 2.0» stiessen bei den Genossenschaftern bislang auf grossen Anklang, schreibt die Zeitung. Über das weitere Vorgehen sowie die Kosten wird der Vorstand der Stadiongenossenschaft in den nächsten Monaten beraten.

Weitere Meldungen:

– «Wenn das Auto im Quartier unerwünscht ist»: Autoarme Siedlungen werden oft in Städten gebaut, die sehr gut erschlossen sind. Funktioniert diese Wohnform auch in der Agglomeration, fragt das «Echo der Zeit».

– «Basel-Stadt plant Neubau auf ehemaliger Tramwendeschleife»: An der Burgfelderstrasse soll ein Wohnkomplex samt Doppelkindergarten von Ballmoos Partner Architekten entstehen. Die «Basler Zeitung» berichtet.

– «Cabin-Hotel-Projekt ist gestorben»: Der geplante Standort eines Berghotels auf dem Stoos sei für die Gemeinde nicht zonenkonform, schreibt der «Bote der Urschweiz» heute.

 

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Kommentare

Herr Nörgeli 23.08.2021 10:52
...der Titel sagt alles. Es ist schon erschreckend, dass eine neue Baute in der Schweiz bereits nach 20 Jahren saniert werden soll!: "..die in die Jahre gekommene Fassade, beim Dach oder anderen Elementen...". Es wäre dann doch wünschenswert und mit der ganzen Ressourcenthematik dringen auch dringend nötig, dass wir in den Schweiz vermehrt auch qualitativ hochstehende Architektur bauen - muss bereits nach 20 Jahren saniert werden, dann hat der Architekt seinen Job definitiv nicht richtig gemacht. Interessant, dass dies anscheinend nie Thema ist in der Architekturdiskussion.
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