Die Hallen 52/53 war als Grossgiesserei einst die längste Halle auf dem Winterthurer Sulzer-Areal (Foto 1990). Fotos: ETH-Bibliothek, Bildarchiv (Hans-Peter Bärtschi)

Siska investiert in Halle 53 in Winterthur

Die Winterthurer Siska-Immobilien baut die Halle 53 auf dem Sulzer-Areal um. Ausserdem: Kultur in der Waadt, Besetzung in Bern, keine Lust auf Road Pricing in der Zürcher Regierung und der Klimawandel.

Die Halle 53 auf dem Sulzer-Areal in Winterthur ist ein Juwel unter den Winterthurer Industriebauten. Seit Jahren wird sie provisorisch als Parkplatz genutzt. Seit 2018 gibt es ein Konzept für die Nutzung mit einem grossen Saal für Konzerte, Messen und Kongresse, für Seminarräume, einen Food-Court und Co-Working-Spaces. Nachdem der Baukonzern Implenia auf sein Rückkaufsrecht verzichtet hatte, gehört die Halle seit 2019 der Stadt Winterthur. Nun ist auch die Investorin gefunden, die den Umbau finanzieren soll: Die Winterthurer Firma Siska Immobilien, wie ‹Der Landbote› berichtet.
Den Wettbewerb von 2018 hatten die Winterthurer Architekten Birgit und Beat Rothen zusammen mit Barbara Buser und Pascal Biedermann von der Basler Denkstatt Sàrl gewonnen. Sie schlossen sich mit Eric Allmendinger von Vivo Immobilien zur Halle 53 GmbH zusammen und mieten die Halle von der Stadt. Zusammen mit ihnen will die Siska das Projekt nun weiterentwickeln.


Weitere Meldungen:

– Das wegen Corona drastisch eingeschränkte kulturelle Angebot brachte den geöffneten Institutionen im Kanton Waadt Rekordzahlen, schreibt ‹24heures›. Die Frequenzen betragen bis zu 150 Prozent der Vergleichsperiode 2019.

– Am Donnerstag lief die Räumungsfrist für die besetzten Häuser an der Weissensteinstrasse im Berner Fischermätteliquartier ab. Nun möchte sogar die Berner Stadtregierung, dass das ‹Tripity-Kollektiv› einen Zwischennutzungsvertrag erhält. ‹Der Bund› berichtet.

– Die Zürcher Kantonsregierung spricht sich gegen das vom Bund vorgeschlagene Gesetz, das Pilotversuche mit Mobility-Pricing ermöglichen soll. «Zwar begrüsse man den Grundsatz, Versuche zu ermöglichen», schreibt der ‹Tages-Anzeiger›. «Doch dann folgen viele Aber, die zum Schluss führten: ‹Nicht tauglich›».

– Mit Blick auf die Abstimmung zum revidierten CO2-Gesetz vom 13. Juni schreibt die ‹Neue Zürcher Zeitung›: «Der Klimawandel ist längst angekommen». Im Hitzesommer 2003 seien ähnlich viele Menschen gestorben wie im Corona-Jahr 2020.

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