Zwei Zeitungen berichten über noch ungebaute Bauten der SBB in Zürich. Fotos: Patric Sandri

«SBB gewinnen im Streit um Geschäftshaus am Tiefenbrunnen»

Zwei Zeitungen berichten über noch ungebaute Bauten der SBB in Zürich. Ausserdem in der Presse: Wohnpolitik nach Münchner Vorbild und Barbara Buser über die Basler Pharma-Skyline.

Der Streit um den Neubau der SBB am Bahnhof Tiefenbrunnen dauert schon sehr lange, schreibt die «NZZ». Ein Vorgängerprojekt, entworfen vom Architekturbüro Theo Hotz, ist gescheitert. Das jetzige Projekt vom Büro Spillmann/Echsle ist zwar von der Bausektion des Stadtrats 2012 bewilligt worden, seither aber verhindern Rekurse, dass diese Bewilligung rechtskräftig wird. 2012 forderte zudem eine Einzelinitiative, dass man das Areal mit einer Gestaltungsplanpflicht belege. Gegen Anraten des Stadtrats stimmte der Gemeinderat im Oktober 2017 einer Gestaltungsplanpflicht zu. Das Baurekursgericht kommt nun in seinem Entscheid zum Schluss, dass für eine Gestaltungsplanpflicht das wesentliche öffentliche Interesse fehle. Das aktuelle Bauvorhaben zeige, dass eine rechtsgenügende Einordnung ohne Gestaltungsplan zu machen sei, berichtet die «NZZ».
Der 80 Meter hohe Franklinturm in Oerlikon – ebenfalls von den «SBB» – sollte eigentlich schon stehen, doch die Bauarbeiten beginnen erst jetzt. Der «Tages-Anzeiger» geht den Gründen für die Bauverzögerung nach.

Weitere Meldungen:

– Zürcher SP-Präsident Marco Denoth fordert «massive Eingriffe in Grund- und Bodenrechte», um Luxussanierungen und Verdrängung zu verhindern. Als Vorbild soll München dienen, sagt er im Interview mit der «NZZ».

– Die EPFL feiert ihr 50-jähriges Bestehen. «SRF» berichtet über das Verhältnis zur «alte Tante ETH».

– Die Gebäude in der Schweiz gehören zu den grossen CO2-Verursachern. Im Ständerat wird nun ein Gesetz beraten, das den Einbau von Ölheizungen erschweren soll, meldet der «Tages-Anzeiger».

– Barbara Buser baut die Stadt Basel um. Im «NZZ»-Podcast spricht die Architektin über die Basler Pharma-Skyline und Zürcher Bausünden.

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