Montage von Solarzellen Fotos: Justin Lim on Unsplash

Nur 0,7 Prozent Solarstrom in Zürich

Noch immer entstehen in Zürich grosse Neubauten ohne Solarzellen, berichtet der «Tages-Anzeiger». Ausserdem in der Presse: der Basler Münsterberg, die Könizer Ortsplanung und der Berner Grossflughafen.

Obwohl die Energiestrategie des Bundes einen massiven Ausbau der Solarenergie vorsieht, entsteht am Fusse des Zürcher Uetlibergs derzeit eine Überbauung mit vier Mehrfamilienhäusern ohne Fotovoltaik-Anlage auf dem Dach. «Die Bauherrin, die Zurich-Versicherung, hat gerechnet und ist zum Schluss gekommen, eine Solaranlage lohne sich nicht», schreibt der «Tages-Anzeiger». Im Winter würde die Anlage nicht genügend Strom liefern, um die Wärmepumpe für die Heizung betreiben zu können. Das Projekt zeige exemplarisch die Kluft zwischen den Zielen der Energiestrategie und der ökonomischen und politischen Realität, schreibt der «Tagi»: «In der Stadt Zürich etwa stammen gerade mal 0,7 Prozent des Stroms aus Solarzellen. Theoretisch möglich wären fast 30 Prozent.»

Weitere Meldungen:

– «Das beschädigte Stadtbild, das niemand bemerkte»: Ein Umbau am Münsterberg sorgt beim Basler Heimatschutz für rote Köpfe. Die «Basler Zeitung» berichtet.

– Bern und Köniz sind sich uneins bei der Ortsplanung: Die Gemeinde reklamiert, sie werde von den Kantonsbehörden eingeschränkt. Der «Bund» berichtet.

– «Der gescheiterte Berner Grossflughafen»:  Bei Herrenschwanden sollte in den 1950er-Jahren ein Flugplatz gebaut werden. Der «Bund» berichtet.

– «Zutritt nur für Furchtlose»: Am Eingang zum Zürcher Stadthaus empfangen einen Ungeheuer mit gefletschten Zähnen. Sieht so Bürgernähe aus? fragt der «Tages-Anzeiger».

– «Was Ihr Turnschuh über Sie sagt»: Wer kauft aus welchen Gründen welche Marke und welches Modell?, fragt der «Tages-Anzeiger».

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