Auf dem Areal Buchloch in der Baselbieter Gemeinde Reinach will die Fagus Immobilien AG eine Überbauung mit fünf ovalen Mehrfamilienhäuser bauen. Die Pläne stammen von Degelo Architekten und Fontana Landschaftsarchitektur. Fotos: zVg

Massgeschneiderte Bebauung oder zubetoniertes Areal?

Die Baselbieter Gemeinde Reinach streitet über ein Wohnprojekt. Die «Basler Zeitung» berichtet. Ausserdem in der Presse: Mario Botta, das St.Galler Stiftsgebäude und der urbanisierte Nationalstaat.

Auf dem Areal Buchloch in der Baselbieter Gemeinde Reinach will die Fagus Immobilien AG  eine Überbauung mit fünf ovalen Mehrfamilienhäuser bauen. Die Pläne stammen von Degelo Architekten und Fontana Landschaftsarchitektur. Nachdem dagegen das Referendum ergriffen wurde, stimmt die Bevölkerung am 7. März über den Quartierplan ab. Bereits 2014 war an gleicher Lage ein Hochhausprojekt an der Urne gescheitert, berichtet die «Basler Zeitung». Das aktuelle Projekt wirke durch ovale Form der Häuser leichter und passe sich «durch ihre unregelmässige Anordnung organisch ins Terrain ein», schreibt die Gemeinde. Sie spricht von einer massgeschneiderten Bebauung, mit dem Quartierplan werde ein Optimum für die Natur erzielt. Anderer Meinung sind die Initianten des Referendums. Für sie ist es ein «ökologisch, verkehrstechnisch und geologisch äusserst zweifelhaften Grossbauprojekt am Waldrand». Bei einem Ja zum Quartierplan werde es bedeutend weniger Grün «und ein zubetoniertes Hangareal» geben. Ein Nein an der Urne bedeute «faktisch eine materiellen Enteignung», schreibt die «Basler Zeitung, die Gemeinde müsste dann das Areal zurückkaufen und auszonen.

Weitere Meldungen:

– Mario Botta hat für die ehemalige Chemiemülldeponie im jurassischen Dorf Bonfol eine Weiternutzung entworfen. Die «Basler Zeitung» berichtet.

– «Auch du bist ein Städter»: Der Nationalstaat urbanisiert sich, die Zukunft gehöre den Stadtstaaten, schreibt die «NZZ».

– «Dachfenster entzweien die Denkmalpflege»:  Die Katholische Administration will den Dachstuhl des St. Galler Stiftsgebäudes ausbauen. Das «St. Galler Tagblatt» berichtet.

– Mit einem neuen Material will die Schweizer Solarzellenproduktion das chinesische Monopol angreifen, schreibt «24heures».

– «Wie Zara und Co., aber fair»: Die Baslerinnen Lorena Madarena und Emma Kistemaker gründeten ihr eigenes Modelabel. Die «Basler Zeitung» berichtet.

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