Die vier Projekte auf des Koch-Quartiers (von links): das ABZ-Hochhaus und der niederere Anbau, das Geschäftshaus von Senn und der Wohnblock von Kraftwerk 1. Rund um die alte Kohlenhalle der neue Park. (Grafik: Janine Wiget)

Kredit fürs Koch-Areal

Die Überbauung auf dem besetzten Koch-Areal in Zürich ist einen Schritt weiter. Die «NZZ» berichtet. Ausserdem in der Presse: der Kaufpreis fürs Viererfeld und Schaumplatten aus Plastikabfall.

Am Mittwoch hat der Gemeinderat der dafür nötigen Änderung des Zonenplans, dem Gestaltungsplan und einem Kredit von knapp 23 Millionen Franken für den Quartierpark deutlich zugestimmt. Dieser Kredit kommt nun vors Volk, berichtet die «NZZ». Auf dem 30 000 Quadratmeter grossen Areal soll ein Stadtquartier mit 325 Wohnungen, Gewerbehaus und Park entstehen. Vier Projekte sind im neuen «Koch-Quartier» vorgesehen: Die Allgemeine Baugenossenschaft Zürich (ABZ) realisiert ein 85 Meter hohes Hochhaus und einen achtgeschossigen Zeilenbau mit insgesamt 200 Wohnungen. Die Genossenschaft Kraftwerk 1 plant ein Wohn- und Gewerbehaus mit 125 Wohnungen, Kindergärten, Ateliers und Gastronomie. Dazu baut die Firma Senn Development ein Gewerbehaus. «Der Park schliesslich wird an die Geschichte des Areals erinnern, das einst der Handelsfirma Koch Wärme AG gehörte. Die Kohlehalle und die Industriegeleise dürfen bleiben, darum herum wird es eine Spielwiese geben – und einen wilden Garten», schreibt die «NZZ».

Weitere Meldungen:

– «Umstrittener Kaufpreis des Viererfelds gab im Grossen Rat zu reden»: Im Berner Kantonsparlament wehrte sich Baudirektor Christoph Neuhaus (SVP) heftig gegen den Vorwurf, das Viererfeld sei unter dem Marktwert verkauft worden. Der «Bund» berichtet.

– «Die Stadtbevölkerung vor der Gier schützen»: Im Kanton Basel-Stadt war die Stimmbeteiligung bei der Initiative für «echten Wohnschutz» gar noch höher als bei den nationalen Abstimmungen, schreibt die «Woz».

– «Ein Entscheid, der Hoffnung macht»: Das Zürcher Energiegesetz sei durch «die Mehrheit der Mieter:innen» angenommen worden, schreibt die «Woz». Diese sei am Erreichen der Klimaziele beteiligt, «und das lässt sich ohne nachhaltigere Heizsysteme schlicht nicht bewerkstelligen.»

– «Aus Plastikabfall Schaumplatten machen»: Die Ostschweizer Fachhochschule OST, die Basler Firma Tide Ocean und Sulzer entwickeln aus Abfall aus dem Meer PET-Schaumplatten für die Verpackungs- und Bauindustrie. Das «St.Galler Tagblatt» berichtet.

– «Heizelemente im Boden verdampfen das Gift»: Bei der Sanierung des ehemaligen Raduner-Areals in Horn (TG) kommt ein ungewöhnliches Verfahren zur Anwendung. Das «St.Galler Tagblatt» berichtet.

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