Nach 2 Jahren zieht der Berner Bau- und Verkehrsdirektor Christoph Neuhaus (SVP) im «Bund» Bilanz. Fotos: Pia Neuenschwander

«Ich habe mehr Baustellen angetroffen, als ich dachte»

Nach 2 Jahren im Amt zieht der Berner Bau- und Verkehrsdirektor Christoph Neuhaus (SVP) im «Bund» Bilanz. Ausserdem in der Presse: Messen post Corona und ein gescheitertes Las Vegas in Rorschach.

Campus-Debakel, BLS-Skandale, Westast-Streit – während zwei Jahren im Amt als Vorsteher der Bau- und Verkehrsdirektion beschäftigten Christoph Neuhaus (SVP) viele Baustellen. Es seien «mehr als erwartet», sagt er im «Bund». Was vor allem an der Menge an Geschäften liege. Man wolle daher die Organisation weiterentwickeln: «Aktuell stellen wir uns die Frage, ob der Amtsvorsteher und der Kantonsbaumeister ein und dieselbe Person sein muss.»  Eine Reorganisation wolle man aber explizit nicht, viel mehr wolle man «Ruhe in das Amt für Grundstücke und Gebäude reinbringen», sagt Neuhaus. Im Interview mit der Zeitung zieht er Bilanz über vergangene Geschäfte und spricht über die Probleme mit der BLS und die Querelen um den Campus Biel.

Weitere Meldungen:

– St. Johann, Hirzbrunnen, Eglisee oder Lysbüchel-Süd: In Basel entstehen gleich mehrere Neubauten, bei denen nicht der Profitgedanke der Eigentümer im Vordergrund steht, schreibt die «BaZ».

– Die MCH Group, die die Art Basel durchführt, hat zu einem Testlauf geladen. Messen mit Abstand könnten funktionieren, findet die «NZZ». Doch letztlich komme es auf die Besucher an.

– 140 neue Wohnungen entstehen auf dem Riverside-Areal. Später gibt es Pläne für weitere, hunderte neue Wohnungen. Macht das Sinn in Zuchwil, wo im restlichen Dorf 300 Wohnungen leer stehen, fragt «SRF».

– «Tom & Jerry» heisst das Siegerprojekt für die neue Steinacher Dreifachsporthalle. Entworfen haben es die Zürcher Architekten von Kit Architects. Das «Tagblatt» informiert.

– In Thun hat Carlo Müller eines der schmalsten Mehrfamilienhäusern der Schweiz saniert, schreibt die «BZ». Auf knapp drei Metern Breite braucht es viele Sonderanfertigungen.

– Die kostenfreie Textilrücknahme ist gefährdet, meldet der «Tages-Anzeiger». Die Recyclingunternehmen sind am Anschlag, weil die Bevölkerung im Lockdown so viele Kleider entsorgte wie nie.

Das «Tagblatt» erzählt die Anekdote, wie vor 20 Jahren die Idee eines gigantischen Casino- und Kongresskomplexes in Rorschach scheiterte.

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