Das 20. Jahrhundert hat der Biodiversität im Kanton Zürich zugesetzt, schreibt die «NZZ».

«Extremer Wandel»

Die «NZZ» berichtet über ein «Citizen Science»-Projekt zur Biodiversität im Kanton Zürich. Ausserdem schreibt die Presse über den Denkmalschutz in Nidwalden und die Stadionabstimmung in Zürich.

Überbautes Land, begradigte Flüsse, intensivierte Landwirtschaft: Das 20. Jahrhundert hat der Biodiversität im Kanton Zürich zugesetzt, schreibt die «NZZ». Die Zürcherische Botanische Gesellschaft erstellte während acht Jahren ein Verzeichnis aller im Kanton Zürich vorkommenden Pflanzen. In dem «Citizen Science»-Projekt dokumentierten von 2011 bis 2019 rund 250 Amateure und Fachleute wildlebende Pflanzenarten. Die Ergebnisse haben die Forscher mit einer Untersuchung der ETH aus dem Ende des 19. Jahrhunderts verglichen. Die Pflanzenwelt habe einen «extremen Wandel» durchgemacht, sagt Projektleiterin Corina del Fabbro in der Zeitung. Bei einem Viertel der Pflanzenarten ging die Häufigkeit zurück, rund sechs Prozent starben aus, und ein etwa gleich hoher Anteil kam neu hinzu.

Weitere Meldungen:

– Der Denkmalschutz ist in Nidwalden heiss umstritten. Kürzlich diskutierte eine Veranstaltung darüber «Wieviel Denkmalpflege das Land erträgt». Die «LZ» berichtet.

– Am 17. Mai stimmt die Stadt Zürich nochmals über den Bau eines Fussballstadions auf dem Hardturmareal ab. Lange konnte sich die AL nicht entscheiden, jetzt lehnt sie das Projekt ab, meldet der «Tages-Anzeiger».

– Der Bund soll mit Blick auf die Eröffnung des Ceneritunnels die Verlagerung der Güter auf die Bahn noch stärker subventionieren. Und weil Deutschland mit dem Ausbau der Zufahrten im Verzug ist, soll die Linie über Frankreich ausgebaut werden. Die «NZZ» informiert.

– In Sursee melden Grüne Einwände gegen die Hochhauspläne beim Bahnhof an. Es gebe offene Fragen zu Verkehr und Park, schreibt die «LZ».

– Das Museum of Modern Art in New York thematisiert in der Frühjahrsausstellung Material-Ökologie und greift neue kuratorische Konzepte auf. Die «NZZ» berichtet.

– Stockholms Goldene Brücke wurde in China gebaut. Nach einem zehnwöchigen Transport soll sie jetzt in Schweden ankommen. Richtig klimaverträglich ist das nicht, meint der «Tages-Anzeiger».

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