Das Wasch- und Gebetshaus der Zürcher Architektin Medine Altiok auf dem Hamburger Friedhof Finkenriek. Fotos: Jens Franke/NZZ

Ein Gebetshaus in Hamburg

Die NZZ spricht mit der Zürcher Architektin Medine Altiok über ihren hellen, stillen Neubau. Ausserdem zu lesen: Buchner Bründler bauen in Pratteln und der Heimatschutz kämpft weiter für Gründersiedlungen.

Die Zürcher Archirtektin Medine Altiok hat ein Wasch- und Gebetshaus auf dem Hamburger Friedhof Finkenriek gebaut. Das helle, stille Backsteingebäude ist für den Mies van der Rohe Award nominiert. Sabine von Fischer spricht in der heutigen NZZ mit Altiok über das Bauen für eine Religion und zwischen den Religionen und Kulturen – und über wegen des Lockdowns geschlossenen Grenzen hinweg. 
Sie sei inspiriert von den usbekischen Moscheen, die eine ausgeprägte Kultur hochwertiger Lehmziegelbauten pflegen, erzählt Altiok. Und Hamburg sei für seine Backsteinbauten mit ihren Rautenmustern natürlich berühmt. «Diese Gemeinsamkeit habe ich interessant gefunden und habe daraus für den Bau diesen vermittelnden interkulturellen Ansatz entwickelt.»


Weitere Meldungen:

– Buchner Bründler Architekten gewinnen den Studienauftrag für den Bau von 400 Wohnungen auf dem Areal der ehemaligen Chemiefabrik Rohner in Pratteln. Investitionssumme: 250 Millionen Franken. Die Basler Zeitung berichtet. «Sie haben sehr überzeugende Antworten gefunden, wie mit Herausforderungen und Qualitäten des Areals optimiert umgegangen werden kann», sagte Jury-Mitglied Luca Selva bei der Präsentation. Hinter der Projektentwicklung steht die Hiag. 

– «Schon wieder ist eine bedeutende Siedlung vom (teilweisen) Abbruch bedroht»: Die NZZ berichtet über den Kampf um die Genossenschafts-Gründungssiedlungen am Zürcher Friesenberg, den der Heimatschutz weiterhin führt.

– Wie sieht die Zukunft des Zürcher Schlachthofs aus? Eine Umzonung für Wohnungen kommt kaum in Frage, berichtet der Tages-Anzeiger.
 

close

Kommentare

Kommentar schreiben
Ich kann das Bild nicht lesen