«Herz des Campus»: der Neubau von Christ & Gantenbein auf dem Roche-Areal in Grenzach. Fotos: Walter Mair

Christ & Gantenbein bauen das Herz des Roche-Campus

Das Pharmaunternehmen eröffnete in Grenzach ein neues Bürogebäude. Die «BaZ» berichtet. Ausserdem in der Presse: die Ausstellung ‹Max Bill global›, kühne Bauideen im Zoo Zürich und Klimaschutz in Uster.

«Die Basler Architekten Christ & Gantenbein entwarfen das quaderförmige Gebäude, das in den vergangenen zwei Jahren gebaut wurde, mit weiten Räumen und viel Licht», schreibt die «Basler Zeitung» heute. Um möglichst viele Begegnungen zwischen Mitarbeitern, Kunden und Partnern zu ermöglichen, seien beispielsweise Treppen und Aufzüge nicht in die Mitte, sondern in die vier Ecken des Gebäudes gelegt worden. Den Innenteil des ersten und zweiten Obergeschosses nimmt ein grosser Mehrzwecksaal ein, der bei Bedarf schalldicht in drei Räume unterteilt werden kann – laut Architekt Emanuel Christ ebenfalls ein Novum in der Konzeption eines Firmengebäudes: «Es geht darum, dass es Räume gibt, in denen nicht vorher genau festliegt, was passieren wird.» Flexibilität stehe auch bei der Innenausstattung von Inch Furniture an oberster Stelle, schreibt die «BaZ». Mit dem Parterre, das mit seinem Café der Öffentlichkeit zugängig ist, öffnet sich der Roche-Campus auch erstmals zum Grenzacher Ortskern hin. Weitere 20 Millionen Euro gab Roche laut «Basler Zeitung» für die Umstrukturierung und die Renaturierung des Campus aus.

Weitere Meldungen:

– Die Ausstellung ‹Max Bill global› im Zentrum Paul Klee zeigt den Designer, Künstler und Architekten als Brückenbauer zwischen den Kontinenten. Warum Bill bis heute ein Vorbild ist, erklärt Design-Professorin Minou Afzali im Interview mit dem «Bund».

– «Wir zeigen einen naturnahen Zustand»: Der Entwicklungsplan 2050 des Zoo Zürich umreisst nebst der verstärkten Ausrichtung auf Natur- und Artenschutz einige kühne Bauideen. Der neue Direktor Severin Dressen im Interview mit der «NZZ».

– «Investoren kaufen Haus um Haus»: Immobilienprofis drängen an den Stadtrand von Zürich vor. Sie rufen ältere Hausbesitzer an und versprechen ihnen schnelles Geld. Die Genossenschaft der Anwohnenden geht immer wieder leer aus. Der «Tages-Anzeiger» berichtet.

– «Uster lässt seine BewohnerInnen zu Wort kommen»: Ob das «Bürgerpanel» der Zürcher Stadt den Klimaschutz revolutionieren wird, ist fraglich. Zumindest für die Beteiligten ist das Experiment schon ein Erfolg, schreibt die «Woz».

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Kommentare

Andreas Konrad 18.09.2021 11:44
Das Chlötzli erinnert an dunkle Zeiten, wo die Karl Steiner AG damals ganz Zürich mit seinen bräsigen Normbauten mit abgewinkelten Egglis « beglücken » wollte. Unter anderem auch das Areal um Sihlcity. Ursula Koch hat dem Tun zu unser aller Glück damals einen Riegel geschoben. Die « Roche »  scheint da weniger anspruchsvoll.
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